9. ZUSAMMENFASSUNG

 

In diesem Artikel habe ich versucht, einen bestimmten Bereich meines Wohnbezirkes zu erforschen. Ausgangspunkte dafür waren Details, einzelne Häuser, die ich lokalisieren wollte. Und so war es mein Hauptziel, mir selbst und natürlich den Lesers des Artikels die Orientierung zu ermöglichen oder zu erleichtern.

 

Ich habe mein Hauptaugenmerk auf das Geografische gerichtet, erst in zweiter Linie war es mir ein Anliegen, auch Impressionen zu vermitteln.

 

Die Konzentration auf Details birgt natürlich auch die Gefahr in sich, dass man sich in der Unmenge von Einzelheiten förmlich verirrt und dadurch das Ziel aus den Augen verliert. Eine Beschränkung auf Exemplarisches war daher unbedingt nötig.

 

Eines der Anliegen war es auch, verschiedene Aspekte dieser „Welt von gestern“ zu zeigen und auf einseitige Betrachtungsweisen, Vorurteile und auf den Wandel der Begriffe (z.B. „Ratzenstadl“) hinzuweisen.

 

Aber natürlich sollten auch viele Details, die auf Fotos und Bildern zu erkennen sind, örtlich und zeitlich untersucht und zugeordnet werden und mit der Gegenwart in Beziehung gesetzt werden.

 

Es war mir auch ein Anliegen, ein sichtbares Ergebnis an das Ende meiner Arbeit zu stellen: eine mit dem Bezirksteil Magdalenengrund zusammenhängende Datensammlung (Häuser der Kaunitzgasse mit ungeraden Nummern), die die Arbeit von Häuserforschern wesentlich erleichtern könnte.

 

Egal, wie der Artikel aufgenommen wird – als eine Art von Bilderbuch, als Beitrag zur Bezirksgeschichte, als Behelf für Ahnenforscher und Häuserforscher: Er soll Freude machen und in irgendeiner Art eine Bereicherung für den Leser sein.