4. DAS POLIZEIGEFANGENENHAUS, FRÜHER EIN KLOSTER

 

Es handelte sich um einen mächtigen Gebäudekomplex mit großen Freiflächen. Das ehemalige Kloster mit wechselvoller Vergangenheit (vgl. auch Kapitel 7), das an die Rückseite der alten Laimgrubenkirche anschloss und das von der Stadt Wien als Polizeigefangenenhaus genutzt wurde, war über die damalige Theobaldgasse / heutige Fillgradergasse erreichbar. Laut Geschichte Wien Wiki befanden sich Kloster und Klostergarten „auf dem Grund, auf dem heute die Häuser der Windmühlgasse sowie Theobaldgasse 15-19, Fillgradergasse 10-16 und Capistrangasse 1-4 stehen“. [5]

 

Das folgende Foto (Blick eher stadtauswärts / Richtung Mariahilfer Straße) wird von der Front dominiert, die gegen die Theobaldgasse (heutige Fillgradergasse) gerichtet ist. Im Hintergrund rechts ist ein Turm der alten Laimgrubenkirche an der Mariahilferstraße zu sehen.

 

 

Abb. 10: Titel „Polizeigefangenenhaus in Wien“

Polizeigefangenenhaus (Ehem. Karmeliterkloster) in Wien 6, Theobaldgasse 2. Aufnahme von einem erhöhten Standort über niedere Hofgebäude auf den Komplex.

Foto um 1900

 ÖNB Bildarchiv Inv.-Nr. Pk 3001, 722

 

 

Abb. 11: Vergleich mit der heutigen Situation -

Teil der Capistranstiege und Fillgradergasse 16 – 12 (früher Theobaldgasse),

Blick eher stadteinwärts / Richtung Mariahilfer Straße

Foto: Autor (2017)

 

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[5] WIEN GESCHICHTE WIKI: Theobaldkirche; online:

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Theobaldkirche

(Zugriff: 5.7.2017)