2. DER STANDORT DER ALTEN LAIMGRUBENKIRCHE UND DES KLOSTERS

 

a) auf dem Stadtplan 1887 [1]:

 

 

Abb. 2: Stadtplan von Wien 1887

 

Der Pfarrhof hatte die Adresse Mariahilfer Straße 27. Die Kirche hatte keine eigene Nummer, sondern wurde offenbar mit derselben Nummer bezeichnet.

 

An der Rückseite von Kirche und Pfarrhof schloss sich das Polizei-Gefangenenhaus an, das ehemalige Kloster.

 

b) auf dem Stadtplan 1904 [2][3]:

 

 

 

Abb. 3: Stadtplan von Wien 1904

  

 

Abb. 4: Stadtplan von Wien 1904, überblendet mit dem aktuellen Stadtplan

  

Auf der Karte von 1904 – zuerst nur mit der Darstellung der Situation von 1904, darunter mit einer Überblendung durch die aktuelle Karte (rosa/grün) – erkennt man,

 

.) dass die früheren Gebäude mit der Nummer Mariahilfer Straße 27 (Pfarrhof und Kirche hatten nur eine Nummer) weit in die Mariahilfer Straße hineinragten,

 

.) dass die alte Kirche St. Josef sich fast genau an der Stelle befand, wo heute das Haus Nummer 27 steht,

 

.) dass der Pfarrhof so nahe an das Haus Mariahilfer Straße 23 – 25 reichte, dass nur ein schmaler Weg als Durchgang von der damaligen Fillgraderg. 14 (identisch mit Mariahilfer Straße 23-25, erbaut 1902, heute wird dasselbe Haus mit Theobaldg. 20 bezeichnet) zur Mariahilfer Straße selbst blieb,

 

.) dass das ehemalige Kloster gar nicht mehr eingezeichnet ist, dass die Planungsarbeiten für den Abriss offenbar schon sehr weit fortgeschritten waren oder vielleicht sogar schon umgesetzt wurden.

 

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[1] Stadtplan 1887 bei www.wien.gv.at / Kulturgut / Historische Pläne / Stadtplan 1887

[2] Stadtplan von 1904 bei www.wien.gv.at / Kulturgut / Historische Pläne / Stadtplan 1904

[3] aktueller Stadtplan von Wien bei www.wien.gv.at / Kulturgut + Überblendung mit Stadtplan 1904