Die Amonstiege in Mariahilf.

Hintergründe für die Bezeichnung einer Stiege.

 

Ein Artikel von Günter Oppitz für die Homepage www.guenteroppitz.at 

 

 

Abb. 1. Die Amonstiege. Blick von der Gumpendorfer Straße durch die Stiegengasse Richtung Raimundhof (Windmühlgasse 20),

Foto: Autor (2018)

 

IMPRESSUM 

 

Copyright © 2018 by Günter Oppitz, Wien

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INHALTSVERZEICHNIS

 

 

1. Einleitung

 

2. Straßen- und Gassennamen in Mariahilf

 

3. Der Bereich der Amonstiege in verschiedenen Stadtplänen

3.1. Bezeichnungen für Gassenabschnitte im Bereich der heutigen

Stiegengasse

3.2. Nachweise einer Stiegenanlage im Bereich der heutigen

Amonstiege in historischen Karten

 

4. Die Bezeichnung AMONSTIEGE in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften

des 19. Jahrhunderts

4.1. Das Auftreten des Begriffes AMONSTIEGE vor 1863

4.2. Zur Renovierung der Amonstiege bzw. zur Errichtung der

Stiegenkonstruktion in der heutigen Form

4.3. War „Amonstiege“ eine offizielle Bezeichnung?

 

5. Unhaltbare Theorien zur Namensgebung

 

6. Die Familie Amon im Haus bei der Stiege

 

7. Hausgeschichte – Übersichtstabelle,  Größe bzw. Baualter

7.1. Die beiden Häuser am Standort Ecke Windmühlgasse 15 /

Stiegengasse 20 in Häuserverzeichnissen

7.2. Größe und Baualter der Häuser

 

8.Vier Hausbesitzer im Zeitraum von ca. 1780 – 1920

8.1. Familie Kreipner

8.2. Familie Amon

8.3. Familie Schölzl

8.4. Familie von Joelson

 

9. Zusammenfassung

 

10. Abkürzungen

 

11. Quellenverzeichnis

 

1. EINLEITUNG

 

 

Ursprünglich war nur eine kurze Beschäftigung mit diesem Thema geplant: Der Autor wollte – im Rahmen der Beantwortung einer Anfrage – zwei Mutmaßungen über die Entstehung der Bezeichnung „Amonstiege“ (siehe Kapitel 5) widerlegen, aber dann entschloss er sich, selbst nach der richtigen Lösung zu suchen. Dabei wurde er auf viele Details aufmerksam, an denen er nicht achtlos vorübergehen wollte. Vor allem aber sollte die neue Theorie – aus zeitlichen Gründen unter Beschränkung auf das Internet – möglichst gut abgesichert werden.

 

Die zentralen Fragen für diesen Artikel lauteten:

Warum trägt eine Stiege im 6. Bezirk den Namen AMONSTIEGE?

Wer steckt hinter dem Namen AMON?

 

Es war das Ziel des Autors, Informationen über den Namensgeber zu finden und eventuell ein Gebäude zu entdecken, das in Zusammenhang mit dieser Person oder Familie stand.

 

Im Kapitel 2 wurden einige allgemeine Überlegungen zur Namensgebung bei Straßen und Gassen in Mariahilf angestellt. Danach wurde das spärlich vorhandene Material über die Amonstiege (Karten und Erwähnungen in Büchern bzw. Zeitungen usw.) gesichtet. (Kapitel 3 und 4)

 

Nun war es bereits möglich, einzelne Theorien bezüglich der Amonstiege kritisch zu hinterfragen und zu widerlegen. (Kapitel 5)

Aber es konnte nun auch die namengebende Fleischselcherfamilie Amon mit ihrem Haus bei der Stiege vorgestellt werden. (Kapitel 6)

 

Im Kapitel 7 werden Fragen bezüglich Größe und Baualter des alten Hauses und des Gebäudes, das sich heute dort befindet, erörtert.

 

Das Kapitel 8 dient dazu, die Angaben über die Besitzer um viele Details zu erweitern und gleichzeitig den Artikel inhaltlich abzurunden:

 

Man liest von einer Fleischselcherfamilie, die innerhalb von wenigen Jahren durch den Tod hinweggerafft wird. (8.1.)

Die Familie AMON, ebenfalls Fleischselcher und ein halbes Jahrhundert Eigentümer dieses Hauses, verschwindet mit dem Jahr 1843 aus den Häuserverzeichnissen bzw. bald danach aus der Erinnerung der Bevölkerung. (8.2.)

Ein Baugeschäftsführer kauft alte Häuser, reißt sie ab und erbaut als „Baumeister“ neue. Auch das „Amon-Haus“ ist davon betroffen. Der Wertverlust der Häuser im Jahr 1848 macht (nach Angaben des neuen Besitzers) seine Kalkulationen zunichte und führt nach wenigen Jahren zum Konkurs. (8.3.)

Bedeutend länger als er kann eine recht prominente adelige Großbürgerfamilie das neu erbaute Haus als Besitz bzw. als Wertanlage betrachten. (8.4.)

 

Der Artikel soll einerseits eine Erklärung für den Namen „Amonstiege“ geben, aber auch viele andere Details vorstellen, bewusst machen und miteinander verknüpfen, die längst vergessen sind oder zu wenig beachtet werden.

 

Eine Übersicht über Updates findet man im Anschluss an den Artikel.

 

Ich möchte mich bei allen Institutionen sehr herzlich bedanken, die die nicht-kommerzielle Verwertung von Bildern und Digitalisaten für wissenschaftliche Arbeiten gestatten oder durch ihre Online-Angebote diesen Aufsatz ermöglicht oder erleichtert haben. Das waren diesmal vor allem Einrichtungen der Stadt Wien, wie Wienbibliothek digital und ViennaGIS, die Österreichische Nationalbibliothek mit den Möglichkeiten der ANNO-Suche und zahlreichen kostenlosen E-Books, weiters jene Stellen, die die Digitalisate der Kirchenbücher zur Verfügung stellen, in diesem Fall die Erzdiözese Wien und Matricula / Icarus. Unschätzbare Hilfen boten auch die Datenbanken von Familia Austria (Sterbefälle in Wien) und von Genteam (Tauf- und Trauungsindizes).

 

Wien, am 20. November 2018                                                                           Günter Oppitz

 

 

2. STRASSEN- UND GASSENNAMEN IN MARIAHILF

 

Bis 1862 (Einführung der Orientierungsnummern) diente der Straßenname oft als zusätzliche Orientierungshilfe, da die Konskriptionsnummer selbst oft keinen Schluss auf die Position des Hauses in der jeweiligen Vorstadt (z. B. Windmühle oder Laimgrube) zuließ.

 

Es sollen drei bestimmte Kategorien herausgehoben werden:

 

a) Straßennamen, in denen geografische Angaben bzw. lokale oder landschaftliche Hinweise stecken – 4 Beispiele aus dem Stadtplan 1812:

  • Mariahilfer Hauptstraße: ursprünglich wichtigste Straße in der Vorstadt Mariahilf, erst ab der Stiftgasse als Hauptstraße von Maria Hülf bezeichnet, ab der heutigen Schottenfeldgasse wurde sie Penzinger Straße genannt, weil sie nach Penzing führte. Vgl. auch Wikipedia [1]

 

 

Abb. 1a. Straßenschild „Mariahilfer Straße“ an der der Grenze zum 7. Bezirk (Neubau) – Foto: Autor (2018)  

  • Gumpendorfer Straße als wichtigste Straße der Vorstadt Gumpendorf
  • Windmühlgasse als Hauptstraße der Vorstadt Windmühl
  • Magdalenenstraße als Hauptstraße der Vorstadt Magdalenengrund

 

b) Es gab/gibt Gassennamen, die durch bestimmte Hauszeichen von markanten Gebäuden entstanden sind –

Beispiel:

  • Hirschengasse: 1827 benannt nach dem ehemaligen Gasthausschild „Zum Hirschen“ [1]

 

 

Abb. 1b. Straßenschild „Hirschengasse“ – Foto: Autor (2018)

andere Beispiele:

  • Nelkengasse: 1862 benannt nach dem ehemaligen Gasthausschild „Zur Nelke“ [1]
  • Schiffgasse: Die heutige Nelkengasse hieß um 1829 Leopoldigasse und dann Schiffgasse (nach einem Hausschild „Zum Schiff“). [1]
  • Pfauengasse: benannt (Datum unbekannt, 1827 erstmals erwähnt) nach dem ehemaligen Hausschild „Zum grünen Pfau“ auf Nr. 3. [1]

 

c) Es gab/gibt Gassennamen, die sich auf allgemein bekannte Gebäude beziehen oder die Besitzer von Häusern oder Grundstücken nennen, die für die Eröffnung einer neuen Gasse bedeutsam waren.

 

 

Beispiel:

 

·       Schmalzhofgasse: Der Schmalzhof war ein weitläufiges Gebäude in Mariahilf, das einem reichen Schmalzhändler gehörte.

Im großen Hof des Hauses wurde 1883/1884 die Syna-goge für die Bezirke Mariahilf und Neubau errichtet, die in der sogenannten "Reichskristallnacht" in Brand gesteckt und während des 2.Weltkriegs abgerissen wurde. [2]

 

Die Bezeichnung „Schmalzhof-Gasse“ ist bereits im Plan von Ziegler / Vasquez 1830 zu finden. [3]

 

 

Abb. 1c. Straßenschild „Schmalzhofgasse“ – Foto: Autor (2018)

 

Weitere Beispiele:

  • Gfrornergasse: 1832 benannt nach dem Gärtner Franz Gfrorner (1798–1840), „Lust- und Ziergärtner“, Hausbesitzer und Grundbesitzer; er eröffnete 1832 die Gasse. [1]
  • Münzwardeingasse: 1862 benannt nach dem kaiserlichen Münzwardein Siegmund Hammerschmied (1628–1703); er erwarb 1663 Besitz zwischen der Mollardgasse und der Gumpendorfer Straße und besaß dort auch ein Haus. Die Gasse ist bereits ab 1797 nachweisbar. [1]

 

Wenn in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts oder im 20. Jahrhundert ein Familienname für die Neubenennung einer Straße verwendet wurde, dann wurde manchmal eine berühmte Persönlichkeit gewürdigt, die (meist durch die Wohnadresse oder ihr Wirken in unmittelbarer Umgebung) in Beziehung zu dieser Verkehrsfläche stand.

 

Beispiel:

  • Fillgradergasse: Die Fillgradergasse wurde am 2. Dezember 1862 nach der Glockengießerwitwe und Wohltäterin Maria Anna Fillgrader (* 15. Juli 1763, † 15. November 1831) benannt. [2]

 

Ihre Sorge galt besonders den Armen ihres Heimatortes, der Vorstadt Laimgrube. [4]

 

 

 

 

Abb. 1d. Hausnummer in der Fillgradergasse – Foto: Autor (2017)

 

Weitere Beispiele: 

  • Amerlingstraße: 1887 nach dem Maler Friedrich von Amerling benannt;

besondere Beziehung Amerlings zu Mariahilf: 1858 erwarb Amerling das Schloss Gumpendorf (Mollardgasse / Wallgasse) und stattete es mit wertvollen Kunstschätzen aus; das nicht mehr bestehende Gebäude wurde deshalb im Volksmund auch Amerlingschlössl genannt. [1] 

  • Haydngasse: 1862 benannt nach dem Komponisten Joseph Haydn (1732–1809); in dieser Gasse befindet sich sein Wohn- und Sterbehaus. [1]

 

  In Zusammenhang mit diesen Beobachtungen stellte sich  die Frage, wann die Bezeichnung „Amonstiege“ aufgekommen war bzw. wann sie in Gebrauch war. (Vgl. Kapitel 4)

 

___________________________________________________________

 

[1] Vgl. Wikipedia / Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Mariahilf

(Zugriff: 14.11.2018)

[2] Vgl. Wien Geschichte Wiki / Straßennamen – Mariahilf

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stra%C3%9Fennamen-Mariahilf (Zugriff: 14.11.2018)

[3] 1830 Ziegler / Vasquez

Hand-Atlas der k. k. Haupt und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten und nächsten Umgebungen : in [...] Blättern / Herausg. v. Carl Vasquez. Entworfen v. A. Ziegler. Wien : J. T. Trentsensky, 1830

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827906?zoom=5&lat=1453.42575&lon=4089.6685&layers=B (Zugriff: 14.11.2018)

[4] Vgl. auch den Artikel von Günter Oppitz, „Die Versetzung  der  alten Laimgrubenkirche   von der Mariahilfer Straße in die Windmühlgasse und  einige  Auswirkungen  auf das  Verkehrskonzept“ / Kapitel 8 auf der Homepage www.guenteroppitz.at

 

 

 

3. DER BEREICH DER AMONSTIEGE IM AKTUELLEN STADTPLAN UND IN HISTORISCHEN STADTPLÄNEN

 

Als Orientierungshilfe für jene, die diesen Bereich von Mariahilf nicht gut kennen, soll ein Ausschnitt aus dem aktuellen Stadtplan vorangestellt und erklärt werden:

 

 

Abb. 2. Weg von der Mariahilfer Straße 45 bis zur Linken Wienzeile 44 bzw. 46 –

Karte von www.wien.gv.at / aktueller Stadtplan (2018) [1]

 

Beschreibung:

Vom Eingang in den Raimundhof, Mariahilfer Straße 45 (blaues Kreuz) erreicht man über die abwärts führenden Innenhöfe dieses Gebäudes die Windmühlgasse (schwarzes Kreuz). Hier, am oberen Ende der Stiegengasse, beim Haus Stiegengasse 20 / Windmühlgasse 15, ist eine Treppe eingezeichnet, die als Amonstiege bezeichnet wird. Geht man die Stiegengasse abwärts, dann überquert man die Gumpendorfer Straße (grünes Kreuz) und erreicht am anderen, tieferen Ende der Stiegengasse in der Nähe der Kettenbrücke die Linke Wienzeile (rotes Kreuz).

 

Die Bezeichnung „Amonstiege“ findet man auf dem Stadtplan nicht. Es gibt nur eine Tafel vor Ort, auf der der Name genannt wird. Offenbar trägt nur das Bauwerk, die Stiege selbst, diesen Namen, nicht aber der Gassenabschnitt.

 

 

Abb. 3. Tafel mit der Aufschrift „Amonstiege“ in der Stiegengasse. Foto: Autor (2018)

 

3.1. Bezeichnungen für Gassenabschnitte im Bereich der heutigen Stiegengasse

 

Im Folgenden sollen die früheren Bezeichnungen für die beiden Abschnitte der heutigen Stiegengasse auf historischen Stadtplänen verglichen werden.


Folgende 5 Konstellationen wurden beobachtet:

 

a) Der untere Abschnitt (zwischen Linker Wienzeile und Gumpendorfer Straße /früher Kothgasse) wird als Gärtnergasse (oder Gartnergasse), der obere Abschnitt (zwischen Gumpendorfer Straße / früher Kothgasse) und heutiger Windmühlgasse wird Windmühlgasse genannt:

 

Mapire / Stadtkarten / Wien (1797) [2]

Stadtplan 1812 [32]

Artaria 1824 [3]

Habsburgermonarchie - Franziszeischer Kataster, (vermutlich) 1829 [4]

Verlag Tranquillo Mollo’s Söhne 1832 [5]

Renner 1833 [6]

 

b) Der untere Abschnitt (zwischen Linker Wienzeile und Gumpendorfer Straße (früher Kothgasse) wird als Gärtnergasse (oder Gartnergasse), der obere Abschnitt (zwischen Gumpendorfer Straße (früher Kothgasse) und heutiger Windmühlgasse wird auf der Karte nicht benannt.

 

Ziegler / Vasquez 1830 [7]

Würbel 1841 [8]

Biller 1848 [9]

Plan ca. 1850 [10]

Albert A. Wenedikt 1852 [11]

Tendler 1858 [12]

Biller 1861 [13]

Verlag Gerold 1862 [14]

 

c) Der untere Abschnitt (zwischen Linker Wienzeile und Gumpendorfer Straße (früher Kothgasse) wird als Gärtnergasse (oder Gartnergasse), der obere Abschnitt (zwischen Gumpendorfer Straße (früher Kothgasse) und heutiger Windmühlgasse wird auf der Karte als Stiegengasse benannt.

 

Elekes, Verlag Müller 1846 [15]

Biller, Verlag Artaria 1862 [16]

Elekes, Verlag Wessely & Büsing 1862 [17]

 

d) Ab 1863 steht bei beiden Abschnitten „Stiegengasse“.

 

Bezirkspläne (Dirnböck / Klein) 1863 [18]

Friedrich Köke / Michael Winkler (Hg.) 1863 [19]

Michael Winkler 1863 [20]

Anton Mück / Verlag Neumann 1863 [21]

Brandes /Verlag Wachter 1865 [22]

Leykum 1865 [23]

Biller / Verlag Artaria 1867 [24]

Tendler 1868 [25]

Artaria 1870 [26]

Heinrich Grave / Carl Gerold’s Sohn 1873 [27]

Wien, 6. Bezirk, Mariahilf /Artaria 1888 [28]

Catastral-Plan von Julius Frankl 1893 [29]

Generalstadtplan 1904 [30]

 

e) Ein einziger Plan zeigt für den unteren Bereich den Namen Gärtnergasse, für den Abschnitt zwischen Kothgasse (Gumpendorferstr.) und Windmühlgasse jedoch die Bezeichnung AMONS- G(ASSE).

 

Anton Ziegler, Neuester Wiener Häuser-Schema für das Jahr 1861 [31]

 

 

Abb. 4. Bereich der oberen Stiegengasse, hier mit der Bezeichnung „Amons-Gasse“.

1861 Ziegler / Häuserschema [31]

 

Es ist also festzuhalten, dass der Name „Amon“ nur dieses einzige Mal in den Wiener Plänen im Bereich der Vorstadt Laimgrube auftaucht, und auch diesmal wohl nur irrtümlich. Stiegen, die keine offizielle Bezeichnung haben, sind auf den Wiener Plänen nämlich auch heute nicht eingezeichnet. Dem Zeichner ist wohl ein Versehen unterlaufen, wenn er den ganzen Straßenabschnitt als „Amons-Gasse“ bezeichnet und somit einen (inoffiziellen) Stiegennamen in einen Gassennamen umgewandelt hat.

 

3.2. Nachweise einer Stiegenanlage im Bereich der heutigen Amonstiege in historischen Karten

 

Es gibt mehrere Karten, in denen an dieser Stelle eine Stiege angedeutet ist,

z.B. Biller 1848 [9], Tendler 1858 [12], Biller Artaria 1861. [13]

Es gibt aber auch einige Pläne, wo die Darstellung erkennen lässt, dass es sich um eine Stiege mit größeren Dimensionen handelte, z.B. Verlag Artaria 1824 [3], Verlag Transquillo Mollo’s Söhne 1832 [5], Stadtplan 1812 [32], aber vor allem der eindrucksvolle Plan von Behsel aus dem Jahr 1825

 

 

Abb. 5. Bereich der oberen Stiegengasse. Plan von Behsel 1825 [33]

Überblendung mit aktuellen Hausnummern und Straßenbezeichnungen

 

Diese Abbildung der Amonstiege in der heutigen Stiegengasse weist eine große Ähnlichkeit mit jener auf dem Generalstadtplan 1904 auf, wo die bereits 1863/64 errichtete Stiegenanlage wiedergegeben wird.

 

Abb. 6. Generalstadtplan 1904: Bereich der Amonstiege

 

Die wichtigsten Ergebnisse dieses Kapitels:

 

1) Die Verkehrsfläche im Bereich der heutigen Amonstiege zwischen Windmühlgasse und (heutiger) Gumpendorfer Straße wurde als Windmühlgasse, später als Stiegengasse benannt, auf manchen Karten hatte sie gar keine Bezeichnung.

Die Bezeichnung „Amonsgasse“ in der Karte von Ziegler 1861 dürfte zwar auf einem Irrtum beruhen, sie zeigt aber immerhin, dass der Name „Amon“ damals für die Orientierung in diesem Bezirksteil eine Rolle spielte.

2) Es gab an der Stelle der heutigen Amonstiege bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine größere Anlage. Vor allem der Plan von Behsel aus dem Jahr 1825 legt die Vermutung nahe, dass diese möglicherweise ähnlich konstruiert war wie die heutige.

 

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[1] Karte von www.wien.gv.at / aktueller Stadtplan (2018)

[2] Mapire / Stadtkarten / Wien (1797)

https://mapire.eu/de/map/vienna-1797/?layers=osm%2C49&bbox=1819742.9011923426%2C6139509.350623867%2C1822015.7084552597%2C6140225.947764041

(Zugriff: 10.11.2018)

[3] Verlag Artaria 1824

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825296?zoom=8&lat=2251.95335&lon=5117.73875&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[4] Habsburgermonarchie - Franziszeischer Kataster, (vermutlich) 1829

https://mapire.eu/de/map/cadastral/?layers=osm%2C3%2C4&bbox=1820524.6318752763%2C6139724.196965263%2C1821661.0355067349%2C6140082.49553535

(Zugriff: 10.11.2018)

[5] Verlag Tranquillo Mollo’s Söhne 1832

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825894?zoom=8&lat=3332.18198&lon=6043.55743&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[6] Renner 1833

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118721?zoom=6&lat=3515.5&lon=2828&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[7] Ziegler / Vasquez 1830

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827906?zoom=5&lat=2548.69153&lon=1870.70072&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[8] Würbel 1841

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1824925?zoom=5&lat=2054.939&lon=1817.857&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[9] Biller 1848

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825331?zoom=7&lat=1938&lon=3757&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[10] Plan ca. 1850

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1119145?zoom=5&lat=1301.31663&lon=3740.82075&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[11] Albert A. Wenedikt 1852

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118865?zoom=5&lat=1967.7635&lon=4298.16&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[12] Tendler 1858

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118870?zoom=7&lat=1740.51667&lon=4225.3595&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[13] Biller 1861

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/2295452?zoom=7&lat=1740&lon=4225&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[14] Verlag Gerold 1862

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118951?zoom=6&lat=1528.58505&lon=3035.12723&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[15] Elekes, Verlag Müller 1846

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825586?zoom=7&lat=1983.18639&lon=3397.3995&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[16] Biller, Verlag Artaria 1862

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827789?zoom=8&lat=2799.90667&lon=3895.4475&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[17] Elekes, Verlag Wessely & Büsing 1862

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825754?zoom=7&lat=1910.1295&lon=3013.319&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[18] Bezirkspläne (Dirnböck / Klein) 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1945935?zoom=6&lat=4195.56333&lon=5588.0608&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[19] Friedrich Köke / Michael Winkler (Hg.) 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825006?zoom=5&lat=1885.42185&lon=2442.576&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[20] Michael Winkler 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825269?zoom=5&lat=4442.03125&lon=2913&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[21] Anton Mück / Verlag Neumann 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827689?zoom=5&lat=2035.56988&lon=2339.37275&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[22] Brandes /Verlag Wachter 1865

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825335?zoom=6&lat=1910.13617&lon=3101.196&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[23] Leykum 1865

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825796?zoom=9&lat=4567.98574&lon=6065.70025&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[24] Biller / Verlag Artaria 1867

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118822?zoom=7&lat=1720.61067&lon=6090.312&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

[25] Tendler 1868

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827411?zoom=5&lat=1834.39625&lon=2060.89425&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[26] Artaria 1870

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825821?zoom=5&lat=2168.15775&lon=5613.6935&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[27] Heinrich Grave / Carl Gerold’s Sohn 1873

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827570?zoom=6&lat=1921.10388&lon=2303.51016&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[28] Wien, 6. Bezirk, Mariahilf /Artaria 1888

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825946?zoom=6&lat=1781.19552&lon=5504.38301&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[29] Catastral-Plan von Julius Frankl 1893

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1824893?zoom=6&lat=5944.68633&lon=4159.97667&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[30] Generalstadtplan 1904

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1904

[31] Anton Ziegler, Neuester Wiener Häuser-Schema für das Jahr 1861

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/349700?zoom=5&lat=1874.6525&lon=1590.81175&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

[32] Stadtplan 1812

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Stadtplan 1812

[33] Plan von Behsel 1825

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Plan von Behsel – Mariahilf, Spittelberg 1825

 

 

 

4. DIE BEZEICHNUNG „AMONSTIEGE“ IN BÜCHERN, ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN DES 19. JAHRHUNDERTS

 

4.1. Das Auftreten des Begriffes AMONSTIEGE vor 1863

 

 

Drei Beispiele aus Zeitungen sollen zeigen, dass die Bezeichnung „Amonstiege“ bereits vor Einführung der Orientierungsnummern bzw. teilweise neuer Straßen- und Gassennamen gebräuchlich war.

 

a) Die früheste Erwähnung, die derzeit online zu finden war, stammt aus dem Jahr 1848:

Abb. 7. Inserat aus dem Jahr 1848 in der Wiener Zeitung [1]

 

b) Im Jahr 1854 wird über den Selbstmord eines Schneiders in der Vorstadt Laimgrube auf der „Amonsstiege“ berichtet:

 

Abb. 8. Kurzbericht mit der Lokalisierung „Amonstiege“ aus dem Jahr 1854 [2]



c) Im Jahr 1858 gibt ein Frauenarzt, Dr. J. Raith, als Adresse seiner Ordination „Wien, Laimgrube, Windmühlgasse, nächst der Amon-Stiege Nr. 152“ an. 

 

Abb. 9. Inserat aus dem Jahr 1858 / Ordination nächst der Amon-Stiege Nr. 152 [3]

 

d) Das im folgenden Zeitungsbericht genannte Haus Laimgrube Nr. 150 erhielt später die Orientierungsnummer Windmühlgasse 41 / Stiegengasse 19 bzw. ab 1908 die Nummer Windmühlgasse 17 /Stiegengasse 15. Es stand also, wenn man die Stiegengasse aufwärts zur Windmühlgasse ging, links von der Amonstiege.

 

Rechts von der Amonstiege, also an der anderen Ecke der Stiegengasse, stand jenes Haus mit der Konskriptionsnummer Laimgrube 152, das im weiteren Verlauf dieses Artikels eine große Rolle spielen wird.

 

Abb. 10. Hauseinsturz Nr. 150 bei der Amonstiege im Jahr 1862 [4]

 

Abb. 11. Bezirksplan 1863 mit den gegenüberliegenden Konskriptionsnummern Laimgrube 150 und 152, Ecke Stiegengasse / Windmühlgasse [5]

 

In diesem Zusammenhang soll auf den Artikel „Zehn Häuser der Windmühlgasse am Ende des 19. Jahrhunderts“ auf der Homepage www.guenteroppitz.at verwiesen werden, wo in den Kapiteln 4.2. und 18 die Probleme mit der Bausubstanz und der Hanglage in diesem Bereich des heutigen Bezirks Mariahilf in besonderer Weise thematisiert werden.[6]

 

4.2. Zur Renovierung der Amonstiege bzw. zur Errichtung der Stiegenkonstruktion in der heutigen Form

 

Im November 2018 fand man bei Wikipedia / Liste der Straßennamen von Mariahilf und „Stiegengasse“ noch folgende Aussage:

 

Die Amonstiege wurde 1862 fertig gestellt; zur gleichen Zeit wurden die Gärtnergasse und ein Teil der Windmühlgasse in Stiegengasse umbenannt.

 

Diese Sätze suggerieren, dass es erst im Jahr 1862 eine Stiege an dieser Stelle gegeben hätte.

Dass es allerdings bereits vorher eine entsprechende Anlage hier gab, wurde bereits im Kapitel 3 dieses Artikels zweifelsfrei nachgewiesen.

Auch aus der Ankündigung einer „öffentlichen schriftlichen Offertverhandlung“ in der Wiener Zeitung vom 22. April 1863 geht hervor, dass es hier bereits eine Stiege gab, die als „Amonstiege“ bezeichnet wurde. Es handelte sich um eine „Neuherstellung und gleichzeitige Verbreiterung der sogenannten Amonsstiege“. Es wurde also das konkrete Bauwerk, die bestehende architektonische Anlage, grundlegend verändert.

 

 

 

 

Abb. 12. Ankündigung der Offertverhandlung zur Erneuerung der Amonstiege im Jahr 1863  [8]

 

 

 

 

Abb.13. Unzufriedenheit mit den Bauarbeiten bei d. Amonstiege [9]


Bestimmte Probleme spiegeln sich auch in den Protokollen von Gemeinderatssitzungen wider. Ein Beispiel:

 

Abb. 14. Kostenüberschreitungen bei Schlosserarbeiten [10]

 

Die vorgesehene Bauzeit wurde offenbar weit überschritten, es blieb nicht bei drei Monaten.

Die Arbeiten fanden, wie man den „Mittheilungen des statistischen Bureau’s der Stadt Wien“ entnehmen kann, in den Jahren 1863 und 1864 statt, nicht im Jahr 1862 (wie in Wikipedia behauptet wird).

Hier findet man die Kosten für die „Reconstruction der Amonstiege im VI. Bezirk 1863 und 1864“: 6.199 Gulden und 96 Kreuzer. [11]

 

Die Neufassung (ab August 2019) des Beitrags bei Wikipedia: Liste der Straßennamen von Mariahilf unter „Stiegengasse“ nimmt auf die in diesem Artikel gewonnenen Erkenntnisse bereits Bezug: [7]

 

 

Stiegengasse, ab 1862 offizielle Bezeichnung für eine Gasse zwischen der Linken Wienzeile und der Windmühlgasse. Der untere Teil zwischen der Linken Wienzeile und der Gumpendorfer Straße hieß früher Gärtnergasse, der nördliche Abschnitt mit der namengebenden 13 Meter hohen geraden Stiege war ursprünglich Teil der Windmühlgasse. Eine große Stiegenkonstruktion ist bereits auf der historischen Karte von Anton Behsel von 1825 nachweisbar. Die hier befindliche sogenannte Amonstiege wurde 1863/1864 renoviert und verbreitert.

 

4.3. War „Amonstiege“ eine offizielle Bezeichnung?

 

Sowohl in der Ankündigung einer „öffentlichen schriftlichen Offertverhandlung“ in der Wiener Zeitung vom 22. April 1863 (vgl. [8] / Abb. 12) als auch im Protokoll der 280. Sitzung des Gemeinderates (vgl. [10] / Abb. 14) wird von der „sogenannten Amonstiege“ gesprochen, das heißt, dass es sich um keine offizielle Bezeichnung handelte.

 

Weitere Beispiele für diese Formulierung:

.) Sturz eines Schneidergehilfen „über die sogenannte Amonstiege“ [12] 

.) Im Häuserverzeichnis von Winkler findet man folgende Angabe: [13]

"Alte Benennung: Gärtnergasse mit Stiegengasse (sogen. Amonstiege) in der Vorstadt Laimgrube

Neue Benennung: Stiegengasse"

Das bedeutet: Die frühere Gärtnergasse wurde in Stiegengasse umbenannt, aber auch der Abschnitt zwischen Gumpendorferstraße und Windmühlgasse (samt dem Bereich der Amonstiege), der ja zu diesem Zeitpunkt schon Stiegengasse genannt wurde, behielt diese Bezeichnung.

 

Dass der fallweise verwendete Zusatz „sogenannte / sog. / s. g.“ auf eine inoffizielle Bezeichnung hinwies, kann an folgendem Beispiel gezeigt werden:

 

 

Abb. 15. Änderung der Bezeichnung Bergelgasse = sogenannte Bettlerstiege in Bettlerstiege [13]

 

„Bergelgasse (sogenannte Bettlerstiege)“ wurde also erst ab 1862 mit der Einführung von „Winkler’s Orientirungs-Plan“ offiziell „Bettlerstiege“ genannt.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse des Kapitels 3:

 

.) Die Ortsangabe Amonstiege (in Verbindung mit Konskriptionsnummer 152) ist bereits 1848 nachweisbar.

.) 1863/64 wurde eine „Neuherstellung und gleichzeitige Verbreiterung der sogenannten Amonsstiege“ vorgenommen.

.) Der Zusatz „sogenannte“ lässt erkennen, dass „Amon(s)stiege“ keine offizielle Bezeichnung war.

 

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[1] ANNO-Suche der ÖNB:

Wiener Zeitung vom 18. Juli 1848, S. 20

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18480718&query=%22Amonstiege%22&ref=anno-search&seite=20 (Zugriff: 17.11.2018)

[2] E-Book der ÖNB:

Wiener Telegraf / Hagelbrunner-Zeitung Nr. 65 vom 19. März 1854, Hg. Adolph Bäuerle, Stöckholzer 1854

(Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert am 27. März 2017)

https://books.google.at/books?id=eAUcuRS7lQ4C&pg=RA1-PP26&dq=%22Karl+amon+Laimgrube+Tod&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi-nYGJ7MfeAhUwzIUKHdgWDVcQ6AEINjAD#v=onepage&q=%22Karl%20amon%20Laimgrube%20Tod&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

[3] ANNO-Suche der ÖNB:

Fremden-Blatt vom 15. August 1858, S. 6 (Abb. 9)

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18580815&query=%22Amon-stiege%22&ref=anno-search&seite=6 (Zugriff: 17.11.2018)

[4] E-Book der ÖNB:

Wien 1862: Lokalblatt für komunale Interessen, 1. Jg., Nr. 12, Freitag, 18.4.1862. Verlag Berthold Sengschmitt. (Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert: 21.4.2017), S. 23 (Abb. 10)

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

[5] Bezirksplan 1863 mit den gegenüberliegenden Konskriptionsnummern Laimgrube 150 und 152 Ecke Stiegengasse / Windmühlgasse (Abb. 11)Vgl. Bezirks-Pläne der kais. königl. Haupt und Residenz-Stadt Wien: mit den alten und neuen Hausnummern; in 7 Blättern. Wien: Dirnböck: Klein, 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1945935?zoom=7&lat=4385&lon=5820&layers=B (Zugriff: 17.11.2018)

[6] Günter Oppitz, Artikel „Zehn Häuser der Windmühlgasse am Ende des 19. Jahrhunderts“ auf der Homepage www.guenteroppitz.at

[7] Wikipedia / Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf / Stiegengasse

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Mariahilf (Zugriff: 5.9.2019)

[8] ANNO-Suche der ÖNB:

Wiener Zeitung vom 28. April 1863, S. 23 (Abb. 12)

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18630428&query=%22AmonsStiege%22&ref=anno-search&seite=23 (Zugriff: 17.11.2018)

[9] E-Book der ÖNB:

Hans Jörgel von Gumpoldskirchen: Volksschrift im Wiener Dialekte, Band 32, 35. Heft, S. 6, herausgegeben am 29. August 1863. Dirnböck, 1863 (Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert am 11. Sept. 2017) (Abb. 13)

https://books.google.at/books?id=uP-5Ses_KewC&pg=RA9-PA6&dq=amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjpiunZnrbeAhWRGuwKHXMKC2EQ6AEITjAI#v=onepage&q=amonstiege&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

[10] E-Book der ÖNB:

Protokoll der 280. Sitzung, in: Protokolle der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderathes der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Verlag Wallishausser 1864. (Abb. 14)

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 2.3.2016)

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

[11] ANNO-Suche der ÖNB:

Wiener Kommunal-Kalender und städtischen Jahrbuch von 1872, S. 184

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wkk&datum=18720004&query=((text:Amonstiege))&ref=anno-search&seite=190 (Zugriff: 17.11.2018)

[12] ANNO-Suche der ÖNB:

Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) vom 20. Juni 1876, S. 4

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=18760620&query=%22Amonstiege%22&ref=anno-search&seite=4 (Zugriff: 17.11.2018)

[13] E-Book der ÖNB:

Michael Winkler, Winkler's Orientirungs-Plan der k.k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien mit seinen acht umliegenden Vorstadt-Bezirken. Sommer, 1862, S. 549

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 19.2. 2018)

 

https://books.google.at/books?id=FjAAosvk0kEC&pg=RA1-PA549&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEISDAH#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

 

5. UNHALTBARE THEORIEN ZUR NAMENSGEBUNG

 

Es herrscht allgemein große Unklarheit darüber, welchen Hintergrund die Bezeichnung Amonstiege hat. Im Internet (Wikipedia), aber auch in einigen Artikeln und in Gesprächen werden bestimmte Meinungen vertreten und Vermutungen geäußert, von denen zwei kritisch beleuchtet werden sollen:

 

1) Bestimmte Forscher halten es für möglich, dass ein gewisser Franz Amon, Konzertmeister in der Kapelle von Johann Strauß (Vater), der Namensgeber für die Amonstiege gewesen sein könnte.

Über diesen Musiker ist bisher nur wenig bekannt. An dieser Stelle soll kurz ein Ausschnitt aus einem Artikel über Johann Strauß (Sohn) im Österreichischen Biographischen Lexikon zitiert werden: [1]

 

„Erste musikal. Unterweisungen erhielt S. bei V. Plachý (s. d.) auf dem Klavier und Harmonium; in diese Zeit fallen auch erste Kompositionsversuche. 1837–41 besuchte er das Schottengymn. und sang im Chor von St. Leopold. 1841 inskribierte er an der kommerziellen Abt. des polytechn. Inst. Nach dem Tod J. Lanners (s. d.) 1843 versuchte S., in dessen Fußstapfen als Musikdir. zu treten, brach sein Stud. ab und lernte – zunächst heiml. – Violine beim Konzertmeister des Vaters, Franz Amon, später bei Anton Kohlmann, einem Geiger des Hofopernorchesters, sowie Generalbaß bei J. Drechsler (s. d.). 1844 debüt. er gegen den Willen seines Vaters in Dommayers Casino mit einem eigenen Orchester.“ 

 

Es wird also behauptet, dass Johann Strauß (Sohn) bei diesem Franz Amon heimlich Violinunterricht genommen hätte.

 

Dieser Franz Amon wohnte nur wenige Jahre in der Vorstadt Gumpendorf (heute Bezirk Mariahilf), weit entfernt von der Amonstiege, in einem Haus in der heutigen Mariahilfer Straße Nr. 101, dann lebte er aber mit seiner Familie bis zu seinem Tod in der Leopoldstadt, wo ja auch Johann Strauß (Vater) mit seiner Familie zu Hause war.

Er erreichte niemals eine derartige Berühmtheit, dass man wegen seiner Verdienste eine Stiege oder eine Gasse in einem anderen Bezirk benannt hätte.

 

2) Unter den meist sehr hilfreichen Erklärungen der Straßennamen bei Wikipedia fand man im November 2018 unter „Stiegengasse“ folgende Erläuterungen zur Namensgebung für die Amonstiege:

 

Stiegengasse, 1862 benannt nach der Amonstiege am nördlichen Ende der Gasse, einer 13 Meter hohen geraden Stiege, die die tiefer gelegene Gasse und die sie kreuzende Gumpendorfer Straße mit der höher liegenden Windmühlgasse verbindet. Der Name der Stiege bezieht sich vermutlich auf den Volkssänger Anton Amon sen. (1833–1896). Die Amonstiege wurde 1862 fertig gestellt; zur gleichen Zeit wurden die Gärtnergasse und ein Teil der Windmühlgasse in Stiegengasse umbenannt.

 

Der Wikipedia-Eintragung bei „Amonstiege“ lautete bis August 2019 folgendermaßen:

 

Die Amonstiege wurde vermutlich spätestens 1862 errichtet, da in diesem Jahr die Gärtnergasse und ein Teil der Windmühlgasse in Stiegengasse umbenannt wurden. Die Benennung bezieht sich möglicherweise auf den damals populären Volkssänger Anton Amon sen. (1833–1896), der in Mariahilf lebte.

 

Zwei Argumente gegen die Vermutung, dass die Amonstiege nach dem prominenten Volkssänger Anton Amon benannt wurde:

 

a)  Wie in Kapitel 4 gezeigt wurde, wurde die Stiege in der heutigen Form als Bauwerk zwar tatsächlich erst um 1862 errichtet, aber es gab an dieser Stelle bereits vorher eine Stiege, die schon als „Amonstiege“ bezeichnet wurde, zu einem Zeitpunkt, als Anton Amon noch völlig unbekannt war.

 

b) Anton Amon und seine Frau lebten nur wenige Jahre in der Königsklostergasse in Mariahilf. [3]  Seine Frau starb dort 1890, er selbst 1896.[4] Der Bezug zum Bezirk war also nicht sehr stark ausgeprägt.

Bis 1887 hieß die Königsklostergasse übrigens Bettlerstiege. Die Amonstiege ist/war jedoch einige Gassen davon entfernt.

 

Seit August 2019 kann man endlich in den Wikipedia-Artikeln  „Stiegengasse“ und „Amonstiege“ sowie bei Wien Geschichte Wiki / „Amonstiege“ die zutreffenden Erklärungen für die Namensgebung finden.

 

„Stiegengasse“: [2a]

Die Bezeichnung Amonstiege war vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Orientierungshilfe und bezog sich auf die Familie Amon, die jahrzehntelang ein Haus und eine Fleischselcherei direkt neben der Stiege besaß.

 

„Amonstiege“: [2b]

Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es an dieser Stelle eine Stiege, deren Anlage laut Plan von Anton Behsel (1825) ähnlich der heutigen gewesen sein dürfte. 1850 wurde die Gegend in die Stadt Wien eingemeindet. 1863/1864 erfolgte in ihrem Auftrag die „Neuherstellung und gleichzeitige Verbreiterung der sogenannten Amonsstiege“. Die Bezeichnung „Amons(s)tiege“ war offenbar schon lange davor üblich.

Die Stiege wurde nach Familie Amon benannt, die etwa ein halbes Jahrhundert lang (von ca. 1793 bis 1843) ein Haus und eine Fleischselcherei nahe der Stiege, am heutigen Standort Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20, besaß. Mit der Bezeichnung „Amonstiege“ wurde keine verdienstvolle Person geehrt, sondern es ist darin eine Orientierungshilfe aus vergangenen Jahrhunderten zu sehen, in denen es noch die unübersichtlich angeordneten Konskriptionsnummern gab.

 

 

Auch der Artikel „Amonstiege“ bei Wien Geschichte Wiki folgt der Argumentation des vorliegenden Aufsatzes. [2c]

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[1] Österr. Biograph. Lexikon, Johann Strauß (Sohn)

Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Österreichisches Biographisches Lexikon, „Strauß (Strauss), Johann (Sohn)“

http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Strauss_Johann_1825_1899.xml?frames=yes (Zugriff: 18.11.2018)

 

[2a] Wikipedia / Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf / Stiegengasse

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Mariahilf (Zugriff: 5.9.2019)

 

[2b] Wikipedia / Amonstiege

https://de.wikipedia.org/wiki/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)  

 

[2c] Wien Geschichte Wiki: Amonstiege

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)

 

[3] Vgl. Lehmann, Adressbuch von Wien

 

[4] Siehe Wien Geschichte Wiki, Anton Amon (Volkssänger)

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Anton_Amon_(Volkss%C3%A4nger) (Zugriff: 18.11.2018)

 

 

 

6. DIE FAMILIE AMON IM HAUS BEI DER STIEGE

 

Da ein Bezug der Bezeichnung „Amonstiege“ zu einer Familie vermutet wurde, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Vorstadt Laimgrube oder in der Vorstadt Windmühle, also in unmittelbarer Umgebung der Stiege lebte, wurde in den entsprechenden Häuserverzeichnissen nach dieser Familie gesucht – mit Erfolg!

 

Im Häuserverzeichnis 1798 wurde in der Vorstadt Laimgrube („in der Windmühlgasse“) mit Konskriptionsnummer 136 ein Hausbesitzer namens Leonhard Amon gefunden. [1]

 

 

Zur Herkunft und zu den Vorfahren dieses Fleischselchers wurden dem Autor dieses Artikels dankenswerterweise Daten zur Verfügung gestellt, die im Rahmen eines Updates am 5. Juni 2019 im Kapitel 8.2. als „Exkurs“ veröffentlicht wurden. Eine Übersicht über Updates findet man im Anschluss an den Artikel. 

 

Zu diesem Haus soll in diesem Kapitel nur festgehalten werden, dass es anfangs die Konskriptionsnummer Laimgrube 92, danach 136 und ab 1821  Nr. 152 hatte, ab 1863 die Orientierungsnummer Windmühlgasse 39 / Stiegengasse 20, ab 1908 die Orientierungsnummer Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20.

Es handelte sich also um das Eckhaus am oberen Ende der heutigen Stiegengasse – direkt neben bzw. oberhalb der Stiege – wenn man von der Gumpendorfer Straße kommt: auf der rechten Seite.

Der Vorbesitzer des Hauses (damals noch Laimgrube 92), Johann Kreipner, der im Jahr 1790 starb, war Fleischselcher. [2]

 

Am 2.6.1790 heiratete Leonard Amon, angehender Fleischselcher, in der Pfarre Erdberg die Witwe Anna Maria Keiner, geb. Ertl [3]

 

Bei der Taufe des dritten Kindes im Jahr 1793 wird bereits als Wohnadresse Laimgrube Nr. 92 genannt.

 

Kinder von Leonhard Amon und seiner Frau Maria Anna geb. Ertl:

 

Pfarre Mariahilf: [13]

 

1) Joseph, * 2.3.1791, Mariahilf 93 [14]

Vater: Leonhard Amon, ein bürgerlicher Hartselcher

Mutter: Anna, geb. Ertl, Hausinhaberstochter

 

2) Adam, * 20 Jan 1792, Mariahilf 93 [15]

Vater: Leonhard Amon, ein bürgerlicher Fleischselcher

Mutter: Maria Anna, geb. Ertlin, Schmalztragerstochter

Adam Amon heiratete am 17 Aug 1813 in der Pfarre Rossau Anna  Mosbauer; Wohnort des Bräutigams: Am Neubau Nr. 151; Beruf: bürgerl. Fleischselcher [16]

+13 Jan 1826 KNR Schottenfeld 462, Pfarre Schottenfeld [17]

Laut Behsel-Plan von 1825 ist der Standort dieses Hauses in der damaligen Fuhrmannsgasse mit KNR 52 eingezeichnet, mit Bleistift wurde aber bereits die neue KNR 462 darunter geschrieben. Das wäre heute der Standort einer nicht existierenden Orientierungsnummer

Seidengasse 11, tatsächlich steht dort Nr. 9. [18]

Im Stadtplan 1858 ist bei Überblendung durch den aktuellen Plan gut erkennbar, dass sich die beiden KNR 461 und 462 in der Fuhrmannsgasse an jener befanden, wo heute das Haus Seidengasse 9 steht. [19]

 

Im HV 1829 von Behsel wird Anna Amon als Besitzerin sowohl von KNR 461 (früher 51, = Haus „Zum Großen Jordan“) als auch von KNR 462 (früher 52, = Haus „Zum Roten Rössel“) genannt. [20]

Die Besitzer im HV 1833: [21]

KNR 461 – Anna Amon, KNR 462 – Anton Balick

Die Besitzer im Kataster von Schlessinger 1875: [22]

Seidengasse Nr. 9 (früher KNR 461) – Julie Maurer

Seidengasse Nr. 11 (früher KNR 462) – Karl Mesmer

 

Anton Amon, ein Sohn des Paares Adam Amon – Anna geb. Mos(t)bauer, heiratete 1847 in der Pfarre

St. Josef zu Margareten Wilhelmine Pristl [38]

Beruf des Bräutigams: bürg. Fleischselcher, Adresse: Schottenfeld KNR 462

 

 

Pfarre St. Josef ob der Laimgrube:

 

Bei der Taufe des dritten Kindes im Jahr 1793 wird bereits als Wohnadresse Laimgrube Nr. 92 (das Haus an der Stiege) genannt.

 

3) Magdalena, * 8.5.1793, Laimgrube 92

 

4) Maria Anna, * 4.5.1794, Laimgrube 92 (Vater: „Gerard“)

 

5) Franz, * 15.9.1795, Laimgrube 92

 

6) Leopold, * 11.11.1796, Laimgrube 136

Leopold Amon heiratete 1824 in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube die Uhrmacherstochter Anna Philippi

Beruf des Bräutigams: Gastwirt, Adresse: Windmühl KNR 30 [23]

Das war das Haus „Zum heiligen Joseph“ in der Windmühlgasse, das später die Orientierungsnummer 21 hatte; heutiger Standort: Windmühlgasse 9. [24]

Adresse 1826 (Geburt der Maria): noch immer Windmühle KNR 30

Neue Adresse 1827 (Geburt des Leopold): Windmühle KNR 35

Das war das Haus „Zum braunen Adler“ in der Windmühlgasse, das später die Orientierungsnummer 31 hatte (u.a. Gasthaus Schorn); heute: Windmühlgasse 11

+ 28. Aug. 1830 Spittelberg KNR 35, Pfarre St. Ulrich als befugter Fleischselcher [25]

 

7) Leonard, * 8.1.1798, Laimgrube 136

Dieser Leonhard Amon wird z.B. im HV 1833 als Hausinhaber in Mariahilf 130 (früher 126) / Haus zum hl. Joseph in der Josephigasse genannt. [10] Leonhard und Barbara Amon sind im HV 1852 noch immer als Besitzer dieses Hauses angeführt.

Aus der Geburtseintragung eines notgetauften Kindes im Jahr 1836 geht hervor, dass dieser Leonhard tatsächlich der Sohn von Leonhard Amon sen. und Maria Anna, geb. Ertl, war und dass er mit Barbara Drescher, einer Tochter des Nagelschmiedmeisters Joseph Drescher und seiner Frau Anna, geb. Zellhofer, verheiratet war. [11]

Das Haus mit der Konskriptionsnummer Mariahilf 130 hatte ab 1863 die Orientierungsnummer Lindengasse 9 (7. Bezirk / Neubau). [12] Laut Stadtplan 1887 (mit Überblendung durch den aktuellen Stadtplan) dürfte der tatsächliche Standort allerdings bei der heutigen Lindengasse 11 liegen.

Anna Theresia Barbara, eine Tochter von Leonhard Amon und Barbara geb. Drescher/Tröscher, heiratete 1864 in der Pfarre Wieden Josef Endl, Magister der Pharmazie  [39]

 

8) Johann Nep., * 14.2.1799, Laimgrube 136

+ 7. Sept. 1800

 

9) Vinzenz, * 31.3.1800, Laimgrube 136

+ 18. Sept. 1800

 

10) Johann Baptist, * 8.5.1801, Laimgrube 136

Johann Baptist Amon heiratete als angehender Fleischselcher am 26.11.1828 in der Pfarre St. Karl Josepha Mercy, Tochter eines Hafnermeisters;

Adresse des Bräutigams: St. Ulrich KNR 30 [26]

Ein Sohn dieses Ehepaares war der berühmte Volkssänger Anton Amon, der am 7. 5. 1833 in St. Ulrich KNR 30 zur Welt kam. [27]

St. Ulrich KNR 30 befand sich in der Siebensterngasse [28] und war im Besitz von Michael Amon, einem bürgerl. Fleischselcher, Bruder des Leonhard Amon sen. aus Neuhaus. [29]

Das Haus, das 1828 bzw. 1833 St. Ulrich KNR 30 hatte (früher KNR 123), muss ziemlich genau an der Stelle gestanden sein, wo heute das Haus mit der Orientierungsnummer Siebensterngasse 30 ist. [30]

 

11) Heinrich, * 10.7.1802, Laimgrube 136

 

12) Theresia, * 23.8.1803, Laimgrube 136

+ 14.5.1833 mit 28 J., Laimgrube 152

 

13) Karl, * 7.2.1805, Laimgrube 136; V: bürg. Fleischselcher und Hausinhaber

Angaben zu Karl Amon und seiner Familie siehe unten. 

 

14) Anton, * 24.2.1807, Laimgrube 136; V: bürg. Fleischselcher und Hausinhaber

 

15) Anna, * 19.7.1810, Laimgrube 136

+ 17. Sept. 1811

 

Die Sterbeeintragung von Leonhard Amon sen. vom 18.7.1821 ist sowohl in der Wiener Zeitung als auch in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube zu finden, allerdings mit unterschiedlichen Altersangaben: Laut Wiener Zeitung war er bei seinem Tod 60 Jahre, laut Kirchenbuch 65 J. [4][5]

 

In den folgenden Häuserverzeichnissen scheint die Mutter Anna Amon, geb. Ertl, bis 1833 als Hausbesitzerin auf.

 

 

Spätestens ab 1835 war Karl Amon, Fleischselcher, der Hausinhaber.

 

Karl Amon, geb. 7.2.1805, Laimgrube 136;

V: Leonhard Amon, bürg. Fleischselcher und Hausinhaber

M: Maria Anna Ertl(inn) [6]

 

Karl Amon, bürgerlicher Fleischselcher, heiratete in der Pfarre Landstraße am 8. Oktober 1833 Magdalena Fischer. [7]

 

In den Kirchenbüchern von St. Josef ob der Laimgrube konnten 4 Taufen von Kindern dieses Paares nachgewiesen werden:

 

1) Karl, 19.8.1834, Laimgrube 152

Weitere Angaben (über Trauungen und Hausbesitz) siehe weiter unten.

 

2) Ferdinand, 22.7.1835, Laimgrube 152

+ 5.10.1835 (V. Karl Amon, bürg. Fleischselcher und Hausinhaber)

 

3) Franz Seraph, 4./5.9.1836, Laimgrube 152

 

4) Katharina Magdalena, 8.1.1838, Laimgrube 152

+ 19.8.1838

 

Ab 1843 (Eintragung im HV von Schwab) konnten keine Nachweise für die Familie des Karl Amon in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube bzw. in der Vorstadt Laimgrube gefunden werden.[8]

Es stellte sich heraus, dass die Familie danach weggezogen war – wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem Abriss des alten Hauses und der Errichtung eines Neubaus im Jahr 1844 oder 1845 (darauf weisen verschiedene Karten hin; vgl. auch Kapitel 7.2.).

 

Erst ab 1859 gibt es wieder Informationen über die Familie im Lehmann-Adressbuch: [31]

 

1859 Amon Karl, Fleischselcher, Wieden, Schlösselg. 592

1861 Amon Magdalena, Stechviehhändlerswitwe, Wieden, Schlößelgasse 592

1864 Amon Magdalena, Stechviehhändlerswitwe, 04., Lambrechtsg. 10

1865 Amon Magd. VVV

1866, 1868,und 1870 Amon Magd. Simm. Haide 191

 

Ob mit der Eintragung von 1859 Vater oder Sohn (geb. 1834) gemeint ist, lässt sich nicht sagen.

Aber es steht fest, dass der Sohn Karl, Stechviehfleischer, am 11. August 1863 in der Pfarre Altsimmering Juliane Mohr, Tochter eines Simmeringer Schlossermeisters heiratet.

Adresse des Bräutigams: Wieden, Lamprechtsgasse 10 (früher Wieden, KNR 592 in der Schlösselgasse)

Adresse der Braut: Simmering Nr. 191 (also jene Adresse, die im Lehmann für die Mutter angegeben ist) [32]

Als Karls Frau Juliane im Jahr 1869 stirbt, wird er als Hausbesitzer in Simmering, Hauptstraße Nr. 104, bezeichnet. [33]

Im HV 1869 (Simmering) wird der Hausbesitz an der neuen Orientierungsnummer Feldgasse 1/ Simmering, Hauptstr. 104 nachgewiesen und als alte KNR Simmering 191 angegeben. [34]

 

Während die Eintragungen im Lehmann („Stechviehhändlerswitwe“) und bei der ersten Trauung des Karl („Vater selig“) aussagen, dass der Vater nicht mehr lebt, wird bei der zweiten Ehe des Karl im Jahr 1870 in Ziersdorf mit Barbara Rigler zwar angegeben, dass der Vater früher Fleischselcher war, aber dass beide (Elternteile) katholisch und am Leben sind. [35]

Der Verdacht, dass bezüglich des Todes von Karl Amon (sen.) eine Fehlinformation vorlag, wird durch seine Sterbeeintragung vom 7. Dezember 1873 (im Haus des Sohnes, Simmering, Hauptstraße 104) bestätigt. [36]

 

Magdalena Amon, geb. Fischer, starb im Jahr 1879 – ebenfalls im Haus des Sohnes in Simmering, Hauptstraße Nr. 104. [37] 

 

Abb. 16. Generalstadtplan 1904 mit dem Baujahr 1844 für das Gebäude

Windmühlgasse 39 (heute: 15) / Stiegengasse 20

 

Der Baumeister des Gebäudes, Karl Schölzl, wird im HV 1847 als neuer Besitzer genannt. [9]

 

Weitere Daten zur Hausgeschichte siehe Kapitel 7 und 8.

 

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[1] HV 1798

Laimgrube 136 (früher 92), in der Windmühlgasse – Leonhard Amon

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/414277?zoom=2&lat=815.848&lon=698.461&layers=B (Zugriff: 13.11.2018)

[2] Sterbeeintragung von Johann Kreipner 1790

Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-02, Fol. 49, 03-Tod_0049, 23.5.1790

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-02/?pg=52 (Zugriff: 15.11.2018)

[3] Trauung Leonhard Amon – Anna Maria geb. Ertl 1790

Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Erdberg, Trauungsbuch 02-02, Fol. 69, Scan 02-Trauung_0069, 2.6.1790

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-erdberg-st-peter-und-paul/02-02/?pg=71 (Zugriff: 15.11.2018)

[4] Sterbeeintragung Leonhard Amon 1821

Wiener Zeitung vom 23. Juli 1821, S. 3

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18210723&seite=3&zoom=33 (Zugriff: 13.11.2018)

[5] Sterbeeintragung Leonhard Amon 1821

Erzdiözese Wien, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-07, Fol. 102, 02-Tod_0102, + 18.7.1821

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-07/?pg=104 (Zugriff: 15.11.2018)

[6] Taufe Karl Amon 1805

Erzdiözese Wien, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube, Taufbuch 01-09, Fol. 7, 02-Taufe_0007

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/01-09/?pg=9 (Zugriff: 15.11.2018)

[7] Trauung Karl Amon – Magdalena Fischer 1833

Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Landstraße, Trauungsbuch 02-05, Fol. 206, Scan 02-Trauung_0209, 8.10.1833

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-landstrasse-st-rochus/02-05/?pg=212 (Zugriff: 15.11.2018)

[8] HV 1843 (Schwab)

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/417028?zoom=2&lat=815&lon=698&layers=B (Zugriff: 13.11.2018)

[9] HV 1847

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/424220?zoom=2&lat=668.26025&lon=1020.344&layers=B

(Zugriff: 13.11.2018)

[10] HV 1833

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/343337?zoom=2&lat=255.65985&lon=767.39153&layers=B (Zugriff: 22.11.2018)

[11] Geburtseintragung eines notgetauften Kindes von Leonhard Amon jun. und Barbara geb. Drescher

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Taufbuch 01-09, Fol. 397, 03-Taufe_0464, 27.9.1836

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/01-09/?pg=467 (Zugriff: 22.11.2018)

[12] Vergleichungstabelle 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/344405?zoom=3&lat=1584.09641&lon=1673.33178&layers=B

(Zugriff: 22.11.2018)

[13] Die Hinweise auf die Daten der in der Pfarre Mariahilf geborenen Kinder sowie auf einige Sterbedaten von anderen Kindern stammen von einem Nachfahren aus der Linie Leonhard Amon (sen.) – Adam Amon. Vielen Dank!

[14] Taufe Joseph Amon

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Taufbuch 01-02, Fol. 9, Aufnahme 02-Taufe_0009

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/01-02/?pg=11 (Zugriff: 28.11.2018)

[15] Taufe Adam Amon

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Taufbuch 01-02, Fol. 57, Aufnahme 02-Taufe_0057

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/01-02/?pg=59

(Zugriff: 28.11.2018)

[16] Trauung Adam Amon – Anna Mosbauer

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 09., Rossau, Trauungsbuch 02-03, Fol. 60, Aufnahme 02-Trauung_0060

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/09-rossau/02-03/?pg=62

(Zugriff: 28.11.2018)

[17] Sterbeeintragung von Adam Amon

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 07., Schottenfeld, Sterbebuch 03-008, Fol. 125, Aufnahme 02-Tod_0125

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-schottenfeld/03-008/?pg=127

(Zugriff: 28.11.2018)

[18] https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/ Historische Stadtpläne / Behsel 1825 / Behsel Neubau 1825

[19] https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/ Historische Stadtpläne / Stadtplan 1858

[20] HV Behsel 1829

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/422848?zoom=2&lat=1240.503&lon=937.99&layers=B (Zugriff: 28.11.2018)

[21] HV 1833

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/343369?zoom=2&lat=262.391&lon=737.102&layers=B (Zugriff: 28.11.2018)

[22] HV Kataster Schlessinger 1875

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/342136?zoom=2&lat=1457.8&lon=1244&layers=B (Zugriff: 28.11.2018)

[23] Trauungseintragung von Leopold Amon und Anna Philippi

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Trauungsbuch 02-08, Fol. 92, Aufnahme 02-Trauung_0093

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/02-08/?pg=95 (Zugriff: 28.11.2018)

[24] Vgl. die Geschichte dieses Hauses im Kapitel 7 (Windmühlgasse 21 – „Zum heiligen Josef“) des Artikels „10 Häuser der Windmühlgasse am Ende des 19. Jahrhunderts“ auf der Homepage www.guenteroppitz.at

[25] Sterbeeintragung Leopold Amon, befugter Fleischselcher

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 07., St. Ulrich, Sterbebuch 03-30, Fol. 114, Aufnahme 03-Tod_0115

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/03-30/?pg=118

(Zugriff: 28.11.2018)

[26] Trauung von Johann Amon und Josepha Mercy:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 04, St. Karl, Trauungsbuch 02-08, Fol. 13, Aufnahme 02-Trauung_0013, 26.11.1828

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-st-karl-borromaeus/02-08/?pg=15 (Zugriff: 28.11.2018)

[27] Taufe des Anton Amon 1833:

Erzdiözese Wien, Pfarre 07., St. Ulrich, Taufbuch 01-48, Fol. 53, 02-Taufe_0053

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/01-48/?pg=55

(Zugriff: 28.11.2018)

[28] siehe HV 1829 von Behsel

[29] Trauung von Michael Amon und Franziska Wurzinger 1798:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 07., St. Ulrich, Trauungsbuch 02-32, Fol. 24, Aufnahme 03-Trauung_0094; 17.11.1798

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/02-32/?pg=97

(Zugriff: 28.11.2018)

[30] Vgl. Stadtplan 1812, Behsel 1825 und Stadtplan 1887.

[31] Siehe Lehmann entsprechende Jahrgänge

[32] Trauung Karl Amon – Juliana Mohr 1863

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 11., Altsimmering, Trauungsbuch 02-08, Fol. 112, Aufnahme 02-Trauung_0113, 11.8.1863

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/11-altsimmering/02-08/?pg=115

(Zugriff: 28.11.2018)

[33] Tod der Juliana Amon 1869:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 11., Altsimmering, Sterbebuch 03-10, Fol. 91, Aufnahme 02-Tod_0091, 17.10.1869

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/11-altsimmering/03-10/?pg=93

(Zugriff: 28.11.2018)

[34] HV 1869 (Simmering)

Nachweis der neuen Gassen- und Straßen-Benennungen in alphabetischer Ordnung: mit ihren neuen Orientirungs-Nummern in arithmetischer Ordnung ; nebst den Namen der Hauseigenthümer und nebenstehend die alten Grundbuchs-Nummern mit der alten Benennung der Gassen, Straßen und Plätze. Simmering : Selbstverl. der Gemeinde Simmering, 1869

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/343843?zoom=1&lat=436.672&lon=916.472&layers=B (Zugriff: 29.11.2018)

Karte: https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/356366?zoom=6&lat=2504.53015&lon=2478.752&layers=B (Zugriff: 29.11.2018)

[35] Trauung Karl Amon – Barbara Rigler 1870:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre Ziersdorf, Trauungsbuch 02-02, Fol. 93, Aufnahme 02-Trauung_0093, 9.11.1870

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/ziersdorf/02-02/?pg=95

(Zugriff: 28.11.2018)

[36] Sterbeeintragung von Karl Amon sen. 1873:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 11., Altsimmering, Sterbebuch 03-11, Fol. 147, Aufnahme 02-Tod_0147, 7.12.1873

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/11-altsimmering/03-11/?pg=149

(Zugriff: 28.11.2018)

[37] Sterbeeintragung von Magdalena Amon, geb. Fischer, im Jahr 1879:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 11., Altsimmering, Sterbebuch 03-12, Fol. 263, Aufnahme 02-Tod_0263, 23.12.1879

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/11-altsimmering/03-12/?pg=265

(Zugriff: 28.11.2018)

[38] Trauung Anton Amon – Wilhelmine Pristl 1847:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 05., St. Josef zu Margareten, Trauungsbuch 02-11, Fol. 24, Aufnahme 02-Trauung_0024, 6.9.1847

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/05-st-josef-zu-margareten/02-11/?pg=26 (Zugriff: 28.11.2018)

[39] Trauung Josef Endl – Anna Theresia Barbara Amon 1864:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 04., Wieden, Trauungsbuch 02-14, Fol. 34, Aufnahme 02-Trauung_0034, 5. Mai 1864

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-wieden/02-14/?pg=136

(Zugriff: 28.11.2018)

 

7. HAUSGESCHICHTE – ÜBERSICHTSTABELLE, GRÖSSE BZW. BAUALTER

 

7.1. Altes und neues Haus am Standort Ecke Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 in Häuserverzeichnissen

 

Jahr / Häuserverzeichnis

KNR 

Laimgrube

Hausname/ Straßenname

Besitzer

1778 (Trattnern)

Nr. 92

Johann der Täufer / Durch die Rothgasse auf dem Berg an der Windmühle an dem Ecke r(echter) H(and)

Johann Kreipner, Fleischselcher

1779 (Ponty)

Nr. 92

Durch die Gasse auf dem Berg, an der Windmühl am Eck rechts

Johann Kreipner, bürg. Fleischselcher

1786 (Fischer)

Nr. 92

Durch die Gasse auf dem Berg, an der Windmühl am Eck rechts

Johann Kreipner, bürg. Fleischselcher

1789 (Hofer)

Nr. 92

In dem Windmühlgassel an dem Eck rechts

Johann Kreipner, bürg. Fleischselcher

1796

Nr. 136

Windmühlgasse, 1 Stockwerk

Leonard Amon

1798

Nr. 136, früher 92

Windmühlgasse

Leonhard Amon

1805 (Grosbauer)

Laimgrube und Wien Nr. 136

Windmühlgasse

Leonhard Amon

1808 (Grosbauer)

Laimgrube und Wien Nr. 136

Windmühlgasse

Leonhard Amon

1812 (Fraißl)

Laimgrube und Wien Nr. 136

Johann der Täufer / Windmühlgasse

Leonhard Amon

1816 (Gutjahr)

Laimgrube und Wien Nr. 136

Windmühlgasse

Leonhard Amon

1821 (Gutjahr)

Laimgrube und Wien Nr. 152 (früher 136)

Windmühlgasse

Leonard Amon

1825 (Hormayr)

Laimgrube Nr. 152

Windmühlgasse

Anna Amon

1829 (Behsel)

Laimgrube und Wien Nr. 152 (früher 136, noch früher 92)

Johann der Täufer / Windmühlgasse

Anna Amon

1830 (Ziegler)

Laimgrube Nr. 152

Windmühlgasse

Anna Amon

1833

Laimgrube Nr. 152 (früher Nr. 136)

Windmühlgasse

Anna Amon

1837 (Ziegler)

Laimgrube Nr. 152

Stiegengasse

Karl Amon

1837/39

Laimgrube Nr. 152 (früher Nr. 136)

Windmühlgasse

Karl Amon

1839

Laimgrube Nr. 152 (früher Nr. 136)

Windmühlgasse

Karl Amon

1842 (Ziegler)

Laimgrube Nr. 152

Windmühlgasse

Karl Amon, bürg. Fleischselcher

1843 (Schwab)

Laimgrube Nr. 152 (früher Nr. 136)

Windmühlgasse

Karl Amon

1846 (Messner)

Laimgrube Nr. 152

Windmühl Nr. 39

Zum Heiligen Johannes dem Täufer / Windmühlg. + Stiegengasse

Zur goldenen Kugel / Windmühlg.

 

1847

Laimgrube Nr. 152 (früher Nr. 136)

Windmühlgasse

Karl Scholtzel (= Schölzl)

1852

Laimgrube Nr. 152

Windmühlgasse

Anna von Joelson

1861 (Ziegler)

Laimgrube Nr. 152

Untere Windmühle Nr. 39

Windmühlgasse

Zur goldenen Kugel / Windmühlgasse

Anna Johlsamm (=Joelson)

Anna Jolsam (= Joelson)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr / Häuserverzeichnis

Orientierungsnr. (event. alte KNR)

Besitzer

Größe

EZ, Parz.-Nr., Baujahr

1863 (Vergleichungstabelle)

Windmühlg. 39 + Stiegengasse 20

(alt: Windmühle 39 + Laimgrube 152)

 

 

 

1863 (Winkler)

Windmühlg. 39 + Stiegengasse 20

(alt: Laimgrube 152 und 39)

Anna von Joelson

 

 

1869 (Czapek)

Stiegeng. 20 / identisch mit Windmühlg. 39

(alt: Laimgrube KNR 152 + Windmühle 39)

Anna von Joelson

5 Stockwerke, 30 Wohnungen, 256 Quadratklafter verbaut

Neubau 1845

1875 (Smöch)

Stiegeng. 20 / identisch mit Windmühlg. 39

(alt: Laimgrube KNR 152 + Windmühle 39)

Anna von Joelson

5 Stockwerke, 28 Wohnungen, 256 Quadratklafter verbaut

 

1875 (Schlesinger, Kataster)

Stiegeng. 20 / identisch mit Windmühlg. 39

(alt: Laimgrube KNR 152 + Windmühle 39)

Anna von Joelson

5 Stockwerke, 28 Wohnungen, 256 Quadratklafter verbaut

Neubau 1845

1877 (Smöch)

Stiegeng. 20 / identisch mit Windmühlg. 39

(alt: Laimgrube KNR 152 + Windmühle 39)

Anna von Joelson

5 Stockwerke, 28 Wohnungen, 256 Quadratklafter verbaut

 

1885 (Kataster Schlessinger)

Stiegeng. 20 / identisch mit Windmühlg. 39

(alt: Laimgrube KNR 152 + Mariahilf(?) 39)

Moriz Ritter von Ivelson (= Joelson)

verbaut: 921 m2, 5 Stockwerke, 28 Wohnungen

EZ: 1122, Parzellen-Nr. 361, erbaut 1845

1905 (Kataster Lenobel)

Windmühlg. 39 / Stiegengasse 20

Robert Ritter von Joelson und Mitb.

verbaut: 920 m2, 5 Stockwerke, 46 Wohnungen

EZ: 1122, erbaut 1844

1908 (Lenobel, Häuser u. Hausbesitzer)

Windmühlgasse 15

Robert Ritter von Joelson und Mitb.

 

 

1914 (Lenobel, Adressbuch)

Windmühlgasse 15 = Stiegengasse 20

Robert Freiherr von Joelson u. Mitbes.

inkl. Bewohnerliste [1]

EZ: 1122

1929 (Salzberg)

Windmühlgasse 15

Egon Hock und Mitbes., erworben 1919

verbaut: 920 m2, 3 Stockw., 9 Geschäftslokale, 19 Wohn.

Eckhaus, EZ: 1122, erbaut 1844

1936 (Lehmann /  Bezirksfachregister)

 

Windmühlg. 15 = Stiegengasse 20

Hock E. u. Mitbes.

inkl. Bewohnerliste [2]

EZ: 1122

1942 (Lehmann / Häuserverzeichnis)

Windmühlg. 15 = Stiegengasse 20

Kolanovic A. (Breitenseer Str. 50)

inkl. Bewohnerliste [3]

EZ: 1122

1976 (Messner)

Windmühlg. 15, südwestl. Teil (früher: Laimgrube KNR 152)

+ Windmühlg. 15, südöstl. Teil (früher: Windmühl KNR 39)

 

 

 

 

 

 

7.2. Größe und Baualter der Häuser

 

Jenes Haus, in dem die Familien Kreipner und Amon wohnten, hatte im Vergleich mit dem heutigen wesentlich geringere Ausmaße.

 

Das soll ein Vergleich der Karten von 1780, 1812 und 1825 mit der aktuellen Karte zeigen. Der Standort ist jeweils mit einem roten Kreuz oder einer roten Markierung gekennzeichnet.

 

 

Größe und Baualter des alten „Amon-Hauses“

 

Man darf annehmen, dass auf Behsels exakter Karte von 1825 die Gebäude-Umrisse und die Größe der Grundfläche sehr genau bzw. richtig wiedergegeben werden.

Die rote durchbrochene Linie zeigt die Grenze zwischen der Vorstadt Laimgrube, in der das alte Amonhaus lag, und der Vorstadt Windmühle an.

Vergleicht man mit dem Nagel-Plan von 1780, dann erkennt man, dass bereits 45 Jahre früher der Bereich im Wesentlichen genauso ausgesehen hat. Das Amon-Haus hat hier dieselbe prägnante Form, zur Vorstadtgrenze hin ist eine unverbaute Fäche, und erst daran schließt sich das Haus mit der Nummer Windmühl 39.

Es zeigt sich, dass die drei ausgewählten historischen Karten den Bereich unterschiedlich genau zeigen.

Es ist aber auch offensichtlich, dass der Stadtplan 1812 im Vergleich zu den beiden anderen historischen Plänen sehr ungenau ist: Es wird hier nur das Grundstück selbst angedeutet, Umrisse der Gebäude bzw. unverbaute Flächen sind hier nicht detailliert eingezeichnet worden. Außerdem sieht der Bereich des Amon-Hauses auf dieser Karte noch kleiner aus als auf den anderen Plänen.

 

Das Haus bestand, wie die Pläne Huber 1773 [8] und Mapire Wien 1770 [9] zeigen, jedenfalls bereits 1770 –allerdings vermutlich mit KNR 58. Wann es errichtet wurde, war jedoch nicht feststellbar. Leider reicht der Steinhausen-Plan von 1710 nicht bis zur heutigen Stiegengasse.

Es soll jedoch festgehalten werden, dass weder auf dem Nagel-Plan von 1780 noch auf dem Behsel-Plan von 1825 unmittelbar daneben Häuser eingezeichnet sind. Das Haus hatte somit eine markante Position.

 

 

Größe und Baualter des neuen Hauses an diesem Standort

 

 

Abb. 21. Das Haus Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 bei der Amonstiege – Standort des früheren „Amon-Hauses“; Foto: Autor (2018)

 

Für den Neubau des Hauses (heute Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20), das man im Jahr 1844 oder 1845 errichtete (die Angaben in Karten und Häuserverzeichnissen sind nicht ganz einheitlich), wurde jedenfalls auch der Nachbargrund, Windmühle KNR 39, erworben und genutzt.

Es ist völlig klar, dass es durch die Verschmelzung von zwei Bauparzellen möglich war, dort ein Haus zu errichten, das ganz andere Dimensionen hatte.

 

Zur Geschichte des Hauses Windmühl Nr. 39:

 

Dieses Haus war mehrere Jahrzehnte im Besitz der Weinwirts-Familie Dietz, erst in den HV 1842 (Winkler) und HV 1843 (Schwab) wird als Eigentümerin Barbara Fellner genannt.

 

Karl Schölzl, der im HV 1847 als Eigentümer beider Gebäude (Laimgrube KNR 152 und Windmühl KNR 39) aufscheint, hat die beiden alten Häuser erworben, sie abreißen lassen und ein neues, viel größeres Haus errichten lassen. (Vgl. dazu Kapitel 8.3. Familie Schölzl)

Die beiden verschiedenen KNR, die danach fallweise verwendet werden, scheinen nur mehr die Funktion von Identadressen gehabt zu haben.

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[1] Lenobel 1914:

Lenobel’s Adressbuch der Häuser, Hausbesitzer und Hausbewohner von Wien, 6. Bd. 1914

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/419898?zoom=2&lat=2002.864&lon=2190.25&layers=B (Zugriff: 15.11.2018)

[2] Lehmann 1936 / Band 2 / Bezirksfachregister / Windmühlgasse 15:

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/220725 [Zugriff: 15.11.2018]

[3] Lehmann 1942 / Band 2 / Häuserverzeichnis / Windmühlgasse 15:

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/267789 [Zugriff: 15.11.2018]

[4] Das Amon-Haus auf dem Nagel-Plan von 1780 (Abb. 17)                               

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /  Historische Stadtpläne / Nagel 1780

[5] Das Amon-Haus auf dem Stadtplan 1812 (Abb. 18)

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /  Historische Stadtpläne / Stadtplan 1812

[6] Das Amon-Haus auf dem Plan von Behsel 1825 (Abb. 19)

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /  Historische Stadtpläne / Plan von Behsel – Mariahilf, Spittelberg 1825                        

[7] Standort des Amon-Hauses auf dem aktuellen Stadtplan (Abb. 20)

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /

[8] 1773 Huber / Vogelschauplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Huber 1773

[9] 1770 Mapire / Stadtplan Wien

Grundriss der k.k. Residenz-Stadt Wien, ihrer Vorstädte und der anstoßenden Orte, unter der Direction des Hof-Mathematici aufgenommen von den Ingenieuren Joseph Neusner und Karl Braun, 1770

online: https://mapire.eu/de/map/vienna-1770/?layers=osm%2C48&bbox=1820569.021215443%2C6139924.820553792%2C1821137.223031172%2C6140103.969838834

(Zugriff: 10.11.2018)

 

 

8.VIER HAUSBESITZER IM ZEITRAUM VON CA. 1780 – 1920

 

8.1. FAMILIE KREIPNER:

Die vier Erwähnungen in den HV von 1778 [1], 1779 [2], 1786 [3] und 1789 [4] dokumentieren, dass Johann Kreipner jedenfalls ab 1778 Fleischselcher am Standort Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 (damals Laimgrube Nr. 92) war.

 

Aus den Eintragungen in den Kirchenbüchern der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube geht hervor, dass das Ehepaar Kreipner eine Tochter namens Johanna hatte, die 1784 im Alter von 3 Jahren verstarb.[5] Der „bürgerliche Fleischselcher und Hausinhaber“ Johann Kreipner starb mit ca. 60 Jahren am 23.5.1790 am Gallfieber.[6] Seine Frau Johanna geb. Feßl, die wesentlich jünger war als er, starb im folgenden Jahr völlig unerwartet mit 35 Jahren an einem Schlaganfall.[7]

 

 

8.2. FAMILIE AMON:

 

Leonhard Amon heiratete – sicher ein Zufall – eine Woche nach dem Tod von Johann Kreipner als „angehender Fleischselcher“ die Witwe Anna Maria Keiner, geb. Ertl.[8]

Man darf annehmen, dass er nach dem Tod der Witwe Kreipner (1791) entweder 1792 und 1793 (bei der Taufe des dritten Kindes von Leonhard Amon wird bereits die Adresse in der Vorstadt Laimgrube angegeben [9]) das Haus erworben und die Fleischselcherei der Familie Kreipner übernommen hat.

 

Zur Herkunft von Leonhard Amon und seiner Frau erfährt man verschiedene Details aus der Heiratseintragung von 1790:

Bräutigam: Leonard Amon, angehender Fleischselcher, des Christoph Amon, Schweinhandlers zu Neuhaus im Bambergischen, und Maria Magdalena, nata Herzing(in), Sohn

31 J., ledig, Adresse: Mariahilf Nr. 93

Braut: Anna Maria Keiner(in), nata Ertl(in), des Franz Keiner, Gärtnermeisters, hinterlassene Witwe,

25 Jahre, Witwe, Erdberg Nr. 58

 

Leonhard Amon war also Sohn eines Schweinehändlers aus Neuhaus. Auch sein wesentlich jüngerer Bruder Michael ist von Neuhaus nach „Wien“ eingewandert.

(Siehe Informationen zu Johann Baptist Amon, geb. 8.5.1801, dem 10. Kind von Leonhard Amon sen. im Kapitel 6.)

Da es dem Autor im November 2018 nicht möglich ist, den Herkunftsort der Brüder Leonhard und Michael Amon verlässlich zu bestimmen, begnügt er sich damit, die entsprechenden Angaben aus den Matriken bzw. den Digitalisaten dem Forschenden als Grundlagen zur Verfügung zu stellen:

 

LEONHARD AMON:

Trauungsbuch: „Neuhaus im Bambergischen“ [8]

Sterbebuch: keine Herkunftsangabe [39]

Totenbeschauprotokolle im WSTLA: „von Neuhaus in der Pfalz gebürtig“ [40]

 

MICHAEL  AMON:

Trauungsbuch: „von Neuhaus in der Pfalz“ [41]

Sterbebuch: „geb. aus Baiern“ [42]

Totenbeschauprotokolle im WSTLA: „geb. aus Bayern“ [43]

 

Exkurs: Die Vorfahren von Leonhard und Michael Amon aus Neuhaus an der Pegnitz in Deutschland

 

Dankenswerterweise hat mir ein Nachfahre dieser Amon-Familie Daten zur Verfügung gestellt, die er im Februar 2019 bei einem Besuch des Archivs Bamberg erhoben hat. [44]

 

 

Beide Eltern von Leonhard und Michael Amon sind in Neuhaus geboren: 

Christoph Amon, * 27.10.1725 in Neuhaus an der Pegnitz, Mittelfranken

Maria Magdalena Herzig, * 27.6.1732 in Neuhaus an der Pegnitz, Mittelfranken

 

Trauungseintragung von Christoph Amon und Magdalena Herzig:

 

f.34   "1756 9 Novembris.  Neuhaus  Christoph Ammon et Magdalena Herzigin.
Copulati Sunt Christophorus Ammon honesti Thomae Ammon civis hujatis p: m. et Margaretha Conjug filius 
legitimus  et  Magdalena Herzigin  honesti Pauli Herzig civis hujatis et pecudum negotiatoris et Mariae Conjuge filia legitima coram“ [pecudum negotiatoris = Kleinviehhändlers; pecus, pecudis = Kleinvieh]

 

Christoph und Magdalena hatten 10 Kinder:

 

1. Eva, * 21.10.1755 (f. 33), + 22.7.1756 in Neuhaus
2. Eva, * 11.11.1757 (f. 42)
3. Leonardus, * 10.11.1759 (f. 50), + 18.7.1821 in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube, Laimgrube Nr. 152, heute Wien VI (Mariahilf)
"1759 10 Novembris  circa horam 8 noctis  Neuhauß  Leonardus Ammon  Pater Xtoph. Ammon civis hic et Pecudum conductor.  Mater Magdalena Herzingin nata  Patrinus Leonardus Weis civis et operarius hujas"   

[Xtoph ist eine Abkürzung für Christoph]

[pecudum conductor = Führer des Kleinviehs, also wohl Kleinviehhüter, Hirt]
4. Henricus, * 17.5.1762 (f. 61), + 7.9.1762 in Neuhaus 
5. Henricus, * 3.8.1763 (f. 61), + 26.3.1765 in Neuhaus 
6. Barbara, * 25.2.1766 (f. 78), + 13.3.1766 in Neuhaus

7. Maria Barbara, * 12.6.1767 (f. 84) 
8. Joan Georg, * 8.11.1769 (f. 95) 
9. Joannes Michael, * 14.10.1772 (f. 112), + 27.11.1843 in der Pfarre St. Ulrich, Neubau Nr. 30, heute Wien VII (Neubau) 
"Ao 1772. 14to Oct  Neuhaus  Joannes Michael Amman  P. Christophorus Amman  M. Magdalena n. Herzingin  Patr Joannes Michael Amman Lanio in Hungaria. vice\ suppl Joes Gemehling aedituus hic"   [Vicem supplevit = seine Stelle vertrat Joes Gemehling; aedituus = Türhüter, Pförtner, ev. eine Art Hausmeister, hier wohl Kirchendiener]

10. Joannes, * 9.8.1775 (f. 138), + 18.8.1775 in Neuhaus 

5 dieser Kinder sind also sehr früh gestorben.

 

Berufsbezeichnungen des Vaters:

Kinder 1 und 9: kein Beruf angegeben

Kind 2: operarius = Taglöhner

Kind 3: civis et pecudum conductor = Bürger und Kleinviehhüter

Kinder 4, 5, 6, 7 und 8: civis = Bürger

 

Kind 10: pecudum ductor = Kleinviehhüter

 

Erkenntnisse und Ergänzungen zu Leonhard Amon und Michael Amon:

.) Leonhard Amon, geb. 10.11.1759, war bei seinem Tod in Wien am 18.7.1821 (vgl. Kapitel 6) also 61 Jahre alt

.) Michael Amon, geb. 14.10.1772, hatte mit Franziska Wurzinger in Wien 12 Kinder. Er starb mit 71 Jahren in St. Ulrich. [45 ]

 

Die Vorgenerationen nach dem bisherigen Forschungsstand:

 

Vorgenerationen von Christoph Amon:

 

 

 

 

 

Vorgenerationen von Maria Magdalena Herzig:

 

 

Der derzeitige Spitzenahn Lorenz Amon war bei der Geburt seiner  Kinder „pastor“ (= Hirte) bzw. „Schweinhirt“, in der Sterbeeintragung wird er als „Bauer“ bezeichnet. 

 

Die Adresse von Leonhard Amon bei der Hochzeit von 1790 lässt darauf schließen, dass er im Haus seines Lehrherrn bzw. Meisters wohnte. Mariahilf Nr. 93 war nämlich laut HV 1789 von Hofer das Haus „Zum goldenen Stern“ in der Rittergasse, Besitzer: Christoph Schmallhofer, bürg. Hartselcher. [10]

 

Anna Maria geb. Ertl hatte am 21. April 1788 in der Pfarre Erdberg den Gärtnermeister Franz Keiner geheiratet. [11]

 

Informationen zur Familie Keiner: [36]

Franz Joseph Keiner, der erste Gatte der Anna Maria Ertl, ist 1788 "an gefährl. Wunde an der rechten Hand" verstorben. [37]
Nach dessen Vater, dem Gärtner Bernhard Keiner, geb. 3. Juni 1726 in Erdberg, wurde die Keinergasse benannt. [38]

 

8.3. FAMILIE SCHÖLZL

 

Wenn man das heutige Haus Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 betrachtet, hat man ein riesiges Gebäude vor sich. (Siehe Kapitel 7.2. Abb. 21)

Es handelt sich um jenes Bauwerk, das 1844 oder 1845 errichtet wurde. Neuer Besitzer und zugleich Baumeister: Karl Schölzl

 

Einige wichtige Daten erfährt man aus der Trauungseintragung: [12]

 

Bei der Trauung am 5. 8. 1827 in der Pfarre Mariahilf wurde angegeben, dass Karl Wilhelm Schölzelevang. AB war, am 17. Mai 1803 in Stolpen in Sachsen als Sohn des Maurermeisters Karl

Gottlieb Schölzel und seiner Frau Johanna Christiana geb. Schneider zur Welt kam.

Sein Beruf: Maurerpolier, seine Adresse: Mariahilf KNR 138

 

Die Braut: Franziska Anna Haas von Wien, Tochter des verstorbenen Paul Haas, eines

bürgerlichen Tandlers, und seiner Frau Antonia, geb. Harm

geboren am 21? Juli 1792 in Wien, Adresse Mariahilf KNR 85

 

Bei der Geburt / Taufe des Sohnes Karl Leopold Schöltzel am 12.10.1828 in der Pfarre

Mariahilf wohnte man in Mariahilf KNR 138, laut HV Behsel 1829 früher 114, in der Gr.

Kirchengasse, E: Joseph Sirlinger / „Drei Könige“ [13]

 

Die Eltern der Mutter werden folgendermaßen angegeben:

Vater: Paul Hahn, Dürrkräutler

Mutter: Antonia geb. Diertl

Beruf des Kindesvaters: Baugeschäftsführer

 

Ein Bauwerkführer als Baumeister und mehrfacher Hausbesitzer

 

Karl Wilhelm Schölzl dürfte über großes Fachwissen und berufliche Erfahrung verfügt haben.

 

Dazu ein ehrenvoller Bericht über seine Tätigkeit als Bauführer im Dianabad vom Jahr 1843:

 

 

Abb. 22. Eröffnung des Dianabades – Bauführer Karl Schölzel [14]

 

Aber auch beim Bau eines Hauses in der Leopoldstadt wird der Bauwerkführer Karl Schölzl lobend erwähnt:

 

 

Abb. 23. Haus in der Leopoldstadt – Bauwerkführer Karl Schölzl [15]

  

Karl Schölzl begann allmählich, in Eigenregie Häuser zu bauen. Ob er die Berechtigung bzw. die Qualifikation dazu hatte, wurde in diesem Artikel nicht näher untersucht. Karl Schölzl wird in verschiedenen Häuserverzeichnissen als Eigentümer mehrerer Häuser genannt, er schlitterte aber schließlich in den Konkurs. Über die Entwicklung seines Bauunternehmens bzw. seiner Immobiliengeschäfte gibt ein Bericht im Fremdenblatt  vom 27. April 1851 Auskunft:

 

 

 

 

Seine Vorgangsweise, fast alle Materialien für den Bau der neuen Häuser auf Kredit zu nehmen und diesen später durch den Hausverkauf zurückzuzahlen, wurde ihm aus verschiedenen Gründen zum Verhängnis, u. a. durch den großen Wertverlust der Gebäude im Jahr 1848. Besonders in den Jahren 1848 bis 1852 gab es daher „Feilbietungen“ von Häusern aus der Konkursmasse, die Karl Schölzl erbaut hatte.

 

 

 

 

Abb. 24. Entwicklung des Bauunternehmens von Karl Schölzl [16]

 

Welche Häuser wurden von Karl Schölzl erbaut?

Adressen + Ursachen bzw. Quellen der Erwähnung

 

Leopoldstadt 684 / Karl Schölzl, Versteigerung bzw. Satzpost [17]

Landstraße 721 und 722 / Feilbietung der Häuser aus der Karl Schölzlschen Konkursmasse [18]

Schönbrunnerstr. 105 (= Bräuhausg. 54), Wien V., erbaut 1846 von Karl Schölzl

Quelle: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege [19]

Windmühl KNR 39 / Feilbietung des Hauses [20]

Laimgrube Nr. 152 gehörte 1847 zwar noch Karl Schölzl, aus einer Anzeige in der Wiener Zeitung am 10.3.1850, S. 21 geht jedoch hervor, dass Frau Anna von Joelson das Haus Laimgrube Nr. 152 im Rahmen einer Versteigerung um 56510 Gulden erworben hat und die Einantwortung bereits am 24.9.1849 vorgenommen wurde. [21]

Windmühlg. 10 /  EZ 1094, erbaut 1850 von Karl Schölzl /

Quelle: Wiener Fassaden des 19. Jahrhunderts [22]

Schottenfeld 225 / Feilbietung [23]

Rossau Nr. 85 (12) / Besitzerfolge: 1840 Juliana Heese, 1845 Karl Schölzl, 1847 Johann Wanke, Tischlermeister / Quelle: Carl Hofbauer, Die Rossau und das Fischerdörfchen am oberen Wird [24]

 

Dazu kommen noch an weiteren Versteigerungen:

Bauplatz beim Haus Landstraße Nr. 651 / Feilbietung beweglicher Sachen (Baurequisiten) [25]

 

Laimgrube Nr. 188 (= Gardegasse) / Feilbietung einer Haushälfte [26] 

 

Die Sterbedaten von  Franziska und Karl Wilhelm Schölzl

 

Franziska Schöltzls Tod am 29.12.1852 ist sowohl durch die Sterbeeintragung in der Wiener Zeitung als auch durch die Kirchenbucheintragung in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube nachweisbar.

Wiener Zeitung vom 5.1.1853, S. 20 [27]

Wohnort: Laimgrube Nr. 188

Sie wird als „akadem. Baugeschäftsführers-Gattin“ bezeichnet.

 

Pfarre St. Josef ob der Laimgrube: [28]

Hier findet man den Vermerk „Gattin des Karl Schöltzel, acad. geprüften Stadtbaumeisters-Geschäftsführers“.

 

Für Karl Wilhelm Schölzel liegt nur eine Sterbeeintragung in der Wiener Zeitung vom 22.3.1856, S. 7 vor:

Verstorbene zu Wien / In den Vorstädten / Den 18. März: Herr Schölzel Karl Wilhelm, bürgl. Stadtbaumeister, alt 53 J., Laimgrube Nr. 188, am Typhus [29]

 

Leistungen von Karl Wilhelm Schölzl, die seinem Sohn Karl Leopold zugeschrieben werden

 

Im Architektenlexikon / „Karl Schölzl“ wird Karl Leopold Schölzl, also der Sohn von Karl Wilhelm Schölzl, als Baumeister geführt. Ihm werden die Bauten zugeschrieben, die in der Aufstellung oben eindeutig als Werke und Leistungen von Karl Wilhelm Schölzl zu erkennen sind. [30]

 

Vor allem wurde übersehen, dass Karl Leopold Schölzl erst 1828 geboren wurde.

Er wäre z. B. bei der Erbauung des Hauses Laimgrube Nr. 152 (entweder 1844 oder 1845) erst 16 oder 17 Jahre, bei der Erbauung des Hauses Windmühlgasse 10 (um 1850 hatte das Haus Mariahilf KNR 7) wäre er ca. 22 Jahre alt gewesen.

In den zeitgenössischen Zeitungen, insbesondere im Bericht im Fremdenblatt vom 27.4.1841 (Kapitel 8 / Fußnote 16 / Abb. 24) ist eindeutig von Karl Wilhelm Schölzl die Rede, der in seiner Sterbeeintragung (in der Wiener Zeitung) „bürgerlicher Stadtbaumeister“ genannt wird.

 

8.4. DIE FAMILIE VON JOELSON:

 

Anna von Joelson war die Ehefrau des sehr angesehenen Dr. Joseph Ritter von Joelson. Das Haus in der Vorstadt Laimgrube war nicht als Wohnhaus für die eigene Familie gedacht – man wohnte im 1. Bezirk /Innere Stadt in der Seilerstätte. [31]

 

Joseph Joel von Joelson wurde 1792 als Sohn (ursprünglich) jüdischer Eltern geboren und am 24.12.1798, also mit 6 Jahren, in der Pfarre St. Peter getauft. [32]

 

Am 25. Dezember 1821 heiratete Joseph Nikolaus Ritter von Joelson, Doktor der Rechte und k.k. Hofagent, in der Pfarre St. Stephan Fräulein Anna Barbara Constantia Creutzer aus Graz in der Steiermark, die spätere Hausbesitzerin in der Vorstadt Laimgrube. [33]

 

Als Dr. Joseph Nikolaus von Joelson am 26.3.1869 in Wien I., Singerstr. 11 starb, erschien ein Nachruf, der hier wiedergegeben werden soll:

 

 

 

 

Abb. 25. Nachruf auf Dr. Joseph Joelson in der Neuen Freien Presse [34]

 

 

Anna von Joelson starb am 7. Mai 1875 in der Seilerstätte 16. [35]

 

 

Abb. 26. Todesmeldung in der Wiener Zeitung

 

Das Haus Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 blieb noch einige Jahrzehnte in Familienbesitz: Ein Sohn des Paares, Moriz Karl Ludwig Ritter von Joelson, k.k. Oberst in Wien, wird 1885 als Eigentümer in einem Häuserverzeichnis genannt, danach wird als Besitzer Robert Ritter (später Freiherr) von Joelson angegeben, im Jahr 1919 wird das Haus jedoch an Egon Hock und Mitbesitzer verkauft (siehe Tabelle Kapitel 7.1.).

 

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[1] HV 1778 (Trattnern)

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/461563 (Zugriff: 13.11.2018)

[2] HV 1779 (Ponty)

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/409238 (Zugriff: 13.11.2018)

[3] HV 1786 (Fischer)

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/412993 (Zugriff: 13.11.2018)

[4] HV 1789 (Hofer)

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/413256 (Zugriff: 13.11.2018)

[5] Tod Johanna Kreipner (Kind)

Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-01, Fol. 64, 03-Tod_0035, 10.6.1784

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-01/?pg=37 (Zugriff: 15.11.2018)

[6] Tod Johann Kreipner

Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-02, Fol. 49, 03-Tod_0049, 23.5.1790

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-02/?pg=52 (Zugriff: 15.11.2018)

[7] Tod Johanna Kreipner (Witwe)

Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-02, Fol. 115, 03-Tod_0115, 2.9.1791

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-02/?pg=118 (Zugriff: 15.11.2018)

[8] Trauung Leonhard Amon – Anna Maria geb. Ertl 1790

Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Erdberg, Trauungsbuch 02-02, Fol. 69, Scan 02-Trauung_0069, 2.6.1790

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-erdberg-st-peter-und-paul/02-02/?pg=71 (Zugriff: 29.11.2018)

[9] Taufe Magdalena Amon, 8.3.1793, Laimgrube 92

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Fol. 80, Aufnahme 03-Taufe_0080

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/01-04/?pg=82 (Zugriff: 15.11.2018)

[10] HV 1789 (Hofer)

[11] Trauung Franz Keiner ∞ Anna Maria Ertl, 1788

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Erdberg, Trauungsbuch 02-02, Fol. 42, 02-Trauung_0042

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-erdberg-st-peter-und-paul/02-02/?pg=44 (Zugriff: 15.11.2018)

[12] Trauung Karl Schölzel, Maurerpolier, Mariahilf 138 oo Franziska Anna Haas, Mariahilf 85

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Trauungsbuch 02-05, Fol. 22, 03-Trauung_0022, 5.8.1827

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/02-05/?pg=25 (Zugriff: 15.11.2018) 

[13] Taufe Karl Leopold Schölz(e)l

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Taufbuch 01-08, Fol. 121, 03-Taufe_0133, 12.10.1828, Mariahilf 138

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/01-08/?pg=136

(Zugriff: 15.11.2018)

[14] Eröffnung des Dianabades – Bauführer Karl Schölzel (Abb. 22)

Allgemeine Theaterzeitung und Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben: Sollinger, 1843, S. 530

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 18.6.2018)

https://books.google.at/books?id=LI0bN2IT6-4C&pg=PA530&dq=Karl+Sch%C3%B6lzel&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiw-tjq-tPeAhUvMewKHeAXCQQQ6AEIQTAF#v=onepage&q=Karl%20Sch%C3%B6lzel&f=false

(Zugriff: 18.11.2018)

[15] Haus in der Leopoldstadt – Bauwerkführer Karl Schölzl (Abb. 23)

Der Adler: Allgemeine Welt- und National-Chronik, Unterhaltungsblatt, Literatur- und Kunstzeitung für die Oesterreichischen Staaten, Band 1; Band 6;

hrsg. von Anton Johann Groß-Hoffinger. Zu haben im Komptoir, Weihburggasse Nr. 906. im Bureau des Adlers, 1843, S. 492

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 7.4.2011)

https://books.google.at/books?id=jSpIAAAAcAAJ&pg=PA492&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEIOjAD#v=onepage&q=%22Karl%20Sch%C3%B6lzl&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

[16] Entwicklung des Bauunternehmens von Karl Schölzl (Abb. 24)

Fremdenblatt  vom 27. April 1851, S. 3

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18510427&seite=3&zoom=33&query=%22Sch%C3%B6lzl%2BKarl%22~3&ref=anno-search (Zugriff: 18.11.2018)

[17] Wiener Zeitung 21.4.1848, S. 12; 

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18480421&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=12

(Zugriff: 18.11.2018)

[18] Wiener Zeitung 19.2.1851, S. 23

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510219&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=23

(Zugriff: 18.11.2018)

[19] Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Band 60. Austria. Bundesdenkmalamt, Institut für Österreichische Kunstforschung (Austria). Anton Schroll 2006, S. 447

https://books.google.at/books?id=VXtHAQAAIAAJ&q=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEISDAG (Zugriff: 18.11.2018)

[20] Wiener Zeitung vom 18.4.1851, S. 20

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510418&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=20

(Zugriff: 18.11.2018)

[21] Zeitung am 10.3.1850, S. 21

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18500310&query=%22Joelson+anna%22~4&ref=anno-search&seite=21

(Zugriff: 18.11.2018)

[22] Wiener Fassaden des 19. Jahrhunderts: Wohnhäuser in Mariahilf (= Bd. 10 von Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege).

Hg. von Kunsthistorische Arbeitsgruppe GeVAG, Böhlau 1976, S. 134

(Original: University of Michigan, digitalisiert: 20.12.2007)

https://books.google.at/books?id=yThUAAAAMAAJ&q=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEITDAH (Zugriff: 18.11.2018)

[23] Wiener Zeitung vom 21. 1. 1851, S. 18

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510121&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=18

(Zugriff: 18.11.2018)

Weitere Quelle: HV 1853 (Schottenfeld Nr. 225 / demoliert / Besitzer: Karl Schölzl)

[24] Carl Hofbauer, Die Rossau und das Fischerdörfchen am oberen Werd: Historische-topographische Skizzen zur Schilderung der alten Vorstädte Wiens. J. Dirnböck 1859, S. 146

(Original: University of Minnesota, digitalisiert: 15.5.2012)

https://books.google.at/books?id=0d4yAQAAMAAJ&pg=PA1&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=3#v=onepage&q=%22Karl%20Sch%C3%B6lzl&f=false

(Zugriff: 18.11.2018)

[25] Wiener Zeitung vom 6. 9. 1850, S. 17

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18500906&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=17 

(Zugriff: 18.11.2018)

[26] Wiener Zeitung vom 5. Juni 1849, S. 24

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18490605&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=24

(Zugriff: 18.11.2018)

[27] Wiener Zeitung vom 5.1.1853, S. 20

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18530105&seite=12&zoom=33

(Zugriff: 18.11.2018)

[28] Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-12, Fol. 226, Aufnahme 01-Tod_0229, 29.12.1852

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-12/?pg=229 (Zugriff: 15.11.2018)

[29] Wiener Zeitung vom 22.3.1856, S. 7

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18560322&seite=7&zoom=33

(Zugriff: 18.11.2018)

[30] Architektenlexikon / „Karl Schölzl“

http://www.architektenlexikon.at/de/1269.htm (Zugriff: 18.11.2018)

[31] Zur Familie von Joelson vgl. das entsprechende Kapitel bei Georg Gaugusch, Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800 – 1938. Wien Amalthea Signum Verlag 2011, Band A – K, S. 1283ff.

[32] Taufe von Joseph Joel von Joelson 1798

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 01., St. Peter, Taufbuch 01-01, Fol. 452, 04-Taufe_0399

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-peter/01-01/?pg=570

(Zugriff: 15.11.2018)

[33] Trauung Joseph Ritter von Joelson ∞ Anna Creutzer 1821

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 01., St. Stephan, Trauungsbuch 02-085a, Fol. 65, 03-Trauung_0066

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-stephan/02-085a/?pg=70

(Zugriff: 15.11.2018)

[34] Nachruf auf Dr. Joseph Joelson in der Neuen Freien Presse (Abb. 25)

Neue Freie Presse vom 1. April 1869, S. 5

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18690401&query=%22Joelson+Joseph%22~4&ref=anno-search&seite=5

(Zugriff: 18.11.2018)

[35] Todesmeldung in der Wiener Zeitung (Abb. 26)

Wiener Zeitung vom 11. Mai 1875, S. 18:

http://www.anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18750511&seite=18&zoom=32

(Zugriff: 18.11.2018)

[36] Auf die folgenden Daten und Fakten wurde der Autor freundlicherweise von einem Nachfahren aus der Linie Leonhard Amon (sen.) – Adam Amon hingewiesen.

[37] Sterbeeintragung von Franz Keiner 1888:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Erdberg, Sterbebuch 03-01, Fol. 96, Aufnahme 02-Tod_0096, 13.12.1888

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-erdberg-st-peter-und-paul/03-01/?pg=99 (Zugriff: 28.11.2018)

[38] Wien Geschichte Wiki: Keinergasse

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Keinergasse (Zugriff: 28.11.2018)

[39] Sterbeeintragung Leonhard Amon 1821

Erzdiözese Wien, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube, Sterbebuch 03-07, Fol. 102, 02-Tod_0102, + 18.7.1821

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/03-07/?pg=104 (Zugriff: 29.11.2018)

[40] Totenbeschauprotokoll von Leonhard Amon 1821:

Totenbeschauprotokolle im WSTLA, digitalisiert von Familysearch, Film Nr. 008264120, Aufnahme 14 von 384

https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CS5Q-SSP8-G?i=13&cat=22998 (Zugriff: 29.11.2018)

[41] Trauung von Michael Amon und Franziska Wurzinger 1798:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 07., St. Ulrich, Trauungsbuch 02-32, Fol. 24, Aufnahme 03-Trauung_0094; 17.11.1798

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/02-32/?pg=97 (Zugriff: 29.11.2018)

[42] Sterbeeintragung von Michael Amon 1843:

Erzdiözese Wien, Pfarre 07., St. Ulrich, Sterbebuch 03-36, Reihenzahl 502, 02-Tod_0189, 27.11.1843

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/03-36/?pg=191 (Zugriff: 29.11.2018)

[43] Totenbeschauprotokoll von Michael Amon 1843:

Totenbeschauprotokolle im WSTLA, digitalisiert von Familysearch, Film Nr. 008264095, Aufnahme 17 von 222

https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CS54-9WRF?i=16&cat=22998 (Zugriff: 29.11.2018) 

[44] Ich danke Herrn Stefan Maurer sehr herzlich, dass er die hervorragend aufbereiteten Informationen aus den Kirchenbüchern des Archivs Bamberg zugesandt hat und mir die ausdrückliche Einwilligung gegeben hat, diese Daten zu veröffentlichen und auch seinen Namen zu nennen.

Die Quelle:

Archiv des Erzbistums Bamberg, Regensburger Ring 2, 96047 Bamberg
https://archiv.erzbistum-bamberg.de/archivnutzung/--ffnungszeiten
Neuhaus/Pegnitz
Geburten: * 1609-1890
Eheschließungen: oo 1609-1895
Sterbefälle: + 1621-1883
https://archiv.erzbistum-bamberg.de/bestaende-001/matrikel/n

[45] Lt. Information durch den Nachfahren der Familie Amon, Herrn Stefan Maurer

 

9. ZUSAMMENFASSUNG

 

Als wichtigstes Ergebnis dieser Untersuchung steht fest:

 

Mit der Bezeichnung „Amonstiege“ wurde keine verdienstvolle Person geehrt, sondern es wurde eine Orientierungshilfe geschaffen.

Die Stiege wurde nach der Familie Amon benannt, die etwa ein halbes Jahrhundert lang (von ca. 1793 bis 1843) ein Haus und eine Fleischselcherei nahe der Stiege, am heutigen Standort Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20, besaß.

 

Nicht nach einer berühmten Persönlichkeit ist die Amonstiege benannt – es handelt sich ja auch um keine offizielle Bezeichnung , sondern man muss darin eine Orientierungshilfe aus vergangenen Jahrhunderten sehen, in denen es noch die unübersichtlich angeordneten Konskriptionsnummern gab.

 

Es ist auch verständlich, dass die Menschen vergessen haben, nach wem diese Stiege eigentlich benannt wurde, denn das Haus, in dem die Familie Amon wohnte, gibt es ja nicht mehr. Von der Familie, die ziemlich genau ein halbes Jahrhundert lang dort ein Haus und eine Fleischselcherei besessen hatte, lebte nach dem Jahr 1843 niemand mehr in der Vorstadt Laimgrube. Es gab nichts mehr, das an die Familie oder das Haus erinnert hätte – etwa Fotos oder Bilder, auf denen eventuell ein Geschäftsschild zu sehen wäre, oder großartige Taten oder außergewöhnliche Leistungen, über die man in Büchern nachlesen könnte. Und so ist es dazu gekommen, dass man heute nicht mehr weiß, wer hinter diesem Namen „Amonstiege“ steckt.

 

Aber es ist auch bemerkenswert, dass die Bezeichnung selbst sogar vielen, die in der Umgebung der Stiege wohnen, kein Begriff ist. Als Orientierungshilfe dient sie heute nicht mehr – im Gegenteil: Es ist gar nicht so leicht, diese Stiege zu finden, wenn man jemanden danach fragt. Wäre da nicht die Tafel mit der inoffiziellen Bezeichnung „Amonstiege“, wären da nicht bestimmte Pläne oder Karten mit Werbungen für bestimmte Geschäfte und Sehenswürdigkeiten, dann würde der Name wohl bald gänzlich aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwinden.

 

Aber es gibt viele Nachfahren dieser Fleischselcherfamilie. Manche von ihnen haben sich an anderen Stellen des heutigen Bezirks Mariahilf niedergelassen, manche in anderen Bezirken. Einige wohnen nicht mehr in Wien. Es hat auch berühmte Personen in dieser Familie gegeben, z. B. einen Enkelsohn des Leonhard Amon sen. namens Anton Amon, der ein beliebter Volkssänger war. Aber auch dessen Sohn Anton war ein Künstler – Schauspieler, Wienerliedsänger und Maler.

 

Für manche Träger des Namens Amon ist es wichtig, mehr über die Amonstiege zu erfahren, wo ihre Vorfahren gelebt haben, es gibt erfreulicherweise einige, die bereit sind, ihre Forschungsergebnisse, soweit sie für das Thema dieses Artikels von Bedeutung sind, zu Verfügung zu stellen. Viele Personen mit dem Namen Amon suchen nach handfesten genealogischen Informationen, nach eventuellen Verbindungen zur Fleischselcherfamilie Amon von der Amonstiege. 

 

 

Abb. 27. Tafel „Amonstiege“ – Foto: Autor (2018)

 

Als der Artikel begonnen wurde, war nicht klar, dass vor Jahrzehnten ein bestimmtes Haus eine derart große Bedeutung für die Bezeichnung „Amonstiege“ gehabt hatte. Als wichtiges Resultat dieser Arbeit wird somit auch gesehen, dass einige Abschnitte der Hausgeschichte erarbeitet werden konnten – zugleich ein ganz kleines Stück der Vorstadtgeschichte – , und dass auch einige Informationen über die Familien der Besitzer zusammengetragen werden konnten.

 

Da bei den anstehenden Fragen auch sehr umfangreiche (und zeitaufwendige) Recherchen in zahlreichen Häuserverzeichnissen und Stadtplänen von Wien vorgenommen werden mussten, wurde besonderer Wert auf die übersichtliche Auflistung der Quellen gelegt, um anderen Forschern bei ihren Arbeiten im Bereich der ehemaligen Vorstädte Wiens Hilfen anbieten zu können.

 

10. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

 

Abb. = Abbildung

Bd. = Band

bzw. = beziehungsweise

gew. = gewes. = gewesene(r)

hg. oder hgg. = herausgegeben

E. = Eigentümer

ehem. = ehemalige(r)

EZ = Einlagezahl (betreffend das Grundbuch)

f. = folio = auf Seite…

G. = Geschäft

-geh. = -gehilfe

hl. = heilige(r)

Hrsg. = Herausgeber

HV = Häuserverzeichnis

Inv.-Nr. = Inventarnummer

J. = Jahr(e)

Jg. = Jahrgang

Joh. = Johann

KNR = Konskriptionsnummer

lt. = laut

M. = Mutter

Mh = Mariahilf

Mon. = Monate

notget. = notgetauft

ÖNB = Österreichische Nationalbibliothek

Or.-Nr. = Orientierungsnummer

Parz.-Nr. = Parzellennummer

Pf. = Pfarre

s. = siehe

Stockw. = Stockwerk(e)

T. = Tage

V. = Vater

W. = Wohn. = Wohnung(en)

Wo. = Woche(n)

zust. = zuständig

 

 

11. QUELLENVERZEICHNIS

 

11.1. Gedruckte Quellen (Häuserverzeichnisse)

 

Wienbibliothek digital / Häuserschematismen und Straßenverzeichnisse /

HV 1778 (Trattnern) – HV 1929 (Salzberg)

 

HV 1778 (Trattnern)

Verzeichniß der um die k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien befindlichen Vorstädten, Gründen, Gassen, numerirten Häuser, Innhaber und ihrer Schilder. Wien : vonbey Joseph Anton Edlen von Trattnern, 1778

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/461563 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1779 (Ponty)

Verzeichniß der in der Kaiserl. Königl. Haupt- und Residenzstadt Wien, sammt dazu gehörigen Vorstädten, und Gründen, befindlichen numerirten Häusern derselben Eigenthümern, und deren Conditionen, Schilderen, Gassen, Grund-Obrigkeiten, Pfarreyen, und derzeit Bezirksaufsehern : auf das genaueste nach denen Grundbüchern entworfen / Von Franz de Ponty. Wien : gedruckt bey Johann Joseph Jahn, 1779

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/409238 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1786 (Fischer)

Verzeichniß der in der Kaiserl. Königl. Haupt- und Residenzstadt Wien, sammt dazu gehörigen Vorstädten und Gründen, befindlichen numerirten Häusern, derselben wahrhafte Eigenthümer, und deren Konditionen, nebst Schildern und Plätzen : Auf das genaueste nach denen Grund- und Konscriptions-Büchern entworfen / von Joseph Maximilian Fischer.

Wien : bey Joseph Gerold, kaiserl. Reichs-Hofbuchdruckern und Buchhändlern, 1786

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/412993 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1789 (Hofer)

Verzeichniß der in der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien samt den dazu gehörigen Vorstädten und Gründen befindlichen numerirten Häuser, derselben wahrhaften Eigenthümer, deren Konditionen und Schilder : nebst der nach allerhöchster k. k. Verordnung ergangenen neuen Pfarreintheilung ; Auf das genaueste nach den Konskriptions- und herrschaftlichen Grundbüchern von neuem entworfen / von Karl Hofer. Wien : bey Joseph Gerold, kaiserl. Reichs-Hofbuchdrucker und Buchhändler, 1789

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/413256 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1796

Verzeichniß der in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien, sammt den dazu gehörigen Vorstädten und Gründen, befindlichen numerirten Häuser, derselben wahrhafte Eigenthümer und Schilde : Auch einer Anzeige wie viel Stockwerke jedes Haus hat, nebst einer kurzen Uebersicht der alt und neuen Häusernumerirung und einem bequemen Register über die Plätze, Strassen und Gässen. Wien : bey Joseph Gerold, 1796

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/414530  (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1798

Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien inner denen Linien befindlichen numerirten Häuser : mit alt und neuen Nummern, derselben Eigenthümer, Gassen, Strassen, Plätze und Schilde: mit genauer Anzeige des Grundbuches und der Pfarre ; Nebst einem Anhange: Vollständiges Verzeichniß aller Grund- und Dorfobrigkeiten, Benennung der Grundbücher ...

Wien, Joseph Gerold 1798

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/413988 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1805 (Grosbauer)

Vollständiges Verzeichniß aller in der kaiserlichen auch k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien inner denen Linien befindlichen numerirten Häuser deren Eigenthümer, Strassen, Gässen, Plätze und Schilder : nebst genauer Anzeige der Grundbücher und Pfarren zu denen jedes Haus gehört, und einem sehr wichtigen Anhange / verf. von Joseph Johann Grosbauer. Wien : Gerold, 1805

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/343493 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1808 (Grosbauer)

Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien inner denen Linien befindlichen numerirten Häuser deren Eigenthümer, Strassen, Gässen, Plätze, und Schilder / Verfaßt von Joseph Johann Grosbauer, Magistratischen Konscriptions- und Kundschafts-Koroberirungs-Amtskommissär. Wien : Verlegt in der Gerold'schen Buchhandlung, 1808

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/341116 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1812 (Fraißl)

Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien und sämmtlichen Vorstädten inner den Linien befindlichen numerirten Häuser und Plätze, Namen der Eigenthümer, Hausschilder, Straßen und Gassen / umgearb. von Alois Edlen v. Fraißl ... Wien : Verlegt in der Carl Gerold'schen Buchhandlung, 1812

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/381548 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1816 (Gutjahr)

Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien und ihren Vorstädten befindlichen Straßen, Gassen, Plätzen und Häusern, dann derselben Schilde und Eigenthümer / verf. von Mathias Gutjahr. Wien : Gerold, 1816

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/413476 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1821 (Gutjahr)

Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien und ihren Vorstädten befindlichen Straßen, Gassen, Plätze und Häuser, dann derselben Schilde und Eigenthümer / hrsg. von Mathias Guetjahr. Wien : Gerold, 1821

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/412573 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1825 (Hormayr)

Josef Freiherr v. Hormayr zu Hortenburg, Wien, seine geschicke und seine denkwürdigkeiten, Band 9

Im verlage der F. Härter'schen buchhandlung, 1825, S. 150 und 157

https://books.google.at/books?id=E15BAQAAMAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1829 (Behsel)

Verzeichniß aller in der kaiserl. königl. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten befindlichen Häuser : mit genauer Angabe der älteren, mittleren und neuesten Nummerirungen, der damahligen Eigenthümer und Schilder, der Straßen und Plätze, der Grund-Obrigkeiten, dann der Polizey- und Pfarr-Bezirke / Verfaßt und herausgegeben von Anton Behsel, Stadt Wiener Bauinspector. Wien 1829.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/422657 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1830 (Ziegler)

Die kaiserl. königl. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten und nächsten Umgebungen. Herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez. Wien 1830

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/350269 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1833

Neuester verbesserter Schema aller in der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien und in ihren Vorstädten befindlichen Häusern : ein nothwendiges Handbuch für Jedermann als richtiger Wegweiser durch die Stadt und sämmtlicher 34 Vorstädte ; mit genauer Angabe sämmtlicher Haus-Nummern, aller dermaligen Haus-Eigenthümer und Haus-Schilder, Straßen, Plätze, Grundobrigkeiten, dann Polizey- und Pfarr-Bezirke. Wien: Stöckholzer von Hirschfeld, 1833

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/343165 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1837 (Ziegler)

Häuser-Schema im k.k. Polizei-Bezirke Mariahilf: enthält die Vorstädte: Laimgrube und an der Wien, Windmühle, Mariahilf, Magdalenagrund und Gumpendorf. Herausgegeben von Anton Ziegler. Wien 1837

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/351210 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1837/39

Neuester, verbesserter Schema aller in der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien und in ihren Vorstädten befindlichen Häusern : ein nothwendiges Handbuch für Jedermann, als richtiger Wegweiser durch die Stadt und sämmtliche 34 Vorstädte. Mit genauer Angabe sämmtlicher Haus-Nummern, aller dermaligen Hauseigenthümer und Hausschilder, Straßen, Plätze, Grundobrigkeiten, dann Polizei- und Pfarr-Bezirke / verfaßt und zu haben, am Kohlmarkte Nr. 281, gegenüber vom Graben, im ersten Stock. Wien : Gedruckt bei Ulrich Klopf, Wollzeile Nr. 782, 1837/39

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/417518 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1839

Neuester, verbesserter Schema aller in der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien und in ihren Vorstädten befindlichen Häusern : ein nothwendiges Handbuch für Jedermann, als richtiger Wegweiser durch die Stadt und sämmtliche 34 Vorstädte. Mit genauer Angabe sämmtlicher Haus-Nummern, aller dermaligen Hauseigenthümer und Hausschilder, Straßen, Plätze, Grundobrigkeiten, dann Polizei- und Pfarr-Bezirke / verfaßt und zu haben, am Kohlmarkte Nr. 281, gegenüber vom Graben, im ersten Stock. Wien 1839.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/417240 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1842

Der kaiserl. königl. Polizei-Bezirk Mariahilf (1842) Mit den Vorstädten Laimgrube und an der Wien, Windmühle, Mariahilf, Magdalenagrund und Gumpendorf. Verfasst und herausgegeben von Anton Ziegler. Wien 1842

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/427738 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1843 (Schwab)

Neuer, verbesserter Häuser-Schema der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren 34 Vorstädten, allen Neubauten und den angränzenden nahen Ortschaften, welche noch zu den Polizei-Bezirken Wiens gehören, als: Währing, Herrnals, Neulerchenfeld, Fünf- und Sechshaus, Rustendorf, Braunhirschengrund, Reindorf und Gaudenzdorf : mit genauer Angabe der Haus-Nummern, der Haus-Eigenthümer, Hausschilder, Gässen, Plätze, Grundobrigkeiten, Polizei- und Pfarr-Bezirken, so wie einem alphabetischen Namens-Verzeichnisse sämmtlicher Haus-Eigenthümer ; mit einem neuen Plane der Stadt und sämmtlichen Vorstädten mit den Haus-Nummern / nach den neuesten und zuverläßigsten Quellen bearb. und hrsg. von Carl Schwab.

Wien: Singer & Goering 1843

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/416834 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1847

Neues, verbessertes und vermehrtes Häuser-Schema der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien : mit ihren 34 Vorstädten, allen Neubauten und den angränzenden nahen Ortschaften, welche noch zu den Polizei-Bezirken Wiens gehören, als: Brigittenau, Währing, Hernals, Neulerchenfeld, Fünf- und Sechshaus, Rustendorf, Braunhirschen, Reindorf, dann Gaudenzdorf ; mit genauer Angabe der Haus-Nummern...

Wien: Singer und Goering 1847

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/412964 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1852

Neuester, verbesserter Häuser-Schema der kaiserl. königl. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : mit allen Vorstädten, der Brigittenau, den Zwischenbrücken und den Praterhütten ; Mit genauer Angabe der Hausnummern, Hauseigenthümer, Hausschilder, Gassen, Plätze, Gerichts-, Stadthauptmannschafts- und Pfarrbezirke ; Für das Jahr 1852. Wien: Dorfmeister, 1852

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/336682 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1861 (Ziegler)

Neuester Wiener Häuser-Schema für das Jahr 1861 : kaiserl. königl. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit sämmtlichen Vorstädten, eingetheilt in acht kaiserliche königliche Polizei-Bezirke mit Angabe der Haueigenthümer etc. etc. nebst colorirten Grundrissen zur leichtfaßlichen Auffindung der Straßen und der mit Nummern bezeichneten Gebäude / entworfen und hrsg. von Anton Ziegler. [Wien] : Selbstverl. Ziegler : J. B. Wallishausser, 1861

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/349645 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1863 (Vergleichungstabelle)

Vergleichungs-Tabelle der alten und neuen Hausnummern der Stadt Wien und deren Vorstädte. Wien:  Förster und Bartelmus, 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/344365 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1863 (Winkler)

Winkler's Orientirungs-Plan der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : mit ihren acht umliegenden Vorstadt-Bezirken, verfasst von Michael Winkler. Wien Gorischek 1863.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/structure/353664 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1869 (Czapek)

Vollständiges Häuserbuch der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : sammt Umgebung / verf. von Anton Czapek ; hrsg. von Eduard Scholz. Wien : k. k. Hof- u. Staatsdr., 1869

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/titleinfo/410899 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1869 (Simmering)

Nachweis der neuen Gassen- und Straßen-Benennungen in alphabetischer Ordnung: mit ihren neuen Orientirungs-Nummern in arithmetischer Ordnung ; nebst den Namen der Hauseigenthümer und nebenstehend die alten Grundbuchs-Nummern mit der alten Benennung der Gassen, Straßen und Plätze. Simmering : Selbstverl. der Gemeinde Simmering, 1869 

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/343843?zoom=1&lat=436.672&lon=916.472&layers=B (Zugriff: 29.11.2018)

Karte: https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/356366?zoom=6&lat=2504.53015&lon=2478.752&layers=B

 

HV 1875 (Smöch)

Häuser-Schema der K. K. Reichs-Haupt- und Residenzstadt Wien : mit deren zehn Bezirken und den Vororten Simmering, Untermeidling, Obermeidling, Gaudenzdorf, Fünfhaus, Sechshaus, Neulerchenfeld, Ottakring, Hernals, Währing, Weinhaus, Gersthof, Unterdöbling, Oberdöbling, Heiligenstadt, Nussdorf, Brigittenau, Zwischenbrücken, Schüttl, Kriau, Floridsdorf und die neuprojectirte Donaustadt in 15 Plänen / hrsg. von Peter Smöch. Wien : F. Olischer & F. Höllrigl, 1875

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/341664 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1875 (Schlessinger)

Der Cataster : Handbuch für Ämter, Architekten, Baumeister, Capitalisten, Hausbesitzer etc., etc. über sämmtliche Häuser der K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien / Hrsg. und Verl. Joseph Schlessinger.

Wien : Schlessinger, 1875

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/341909 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1877 (Smöch)

Häuser-Schema der K. K. Reichs-Haupt- und Residenzstadt Wien : mit deren zehn Bezirken und den Vororten Ober- und Untermeidling, Gaudenzdorf, Sechshaus, Rudolfsheim, Fünfhaus, Neulerchenfeld, Ottakring, Hernals, Währing, Weinhaus, Gersthof, Ober- und Unterdöbling, Heiligenstadt, Grinzing, Nussdorf, Brigittenau, Floridsdorf, Simmering und die neuporjectirte Donaustadt in 15 Plänen / hrsg. von Peter Smöch. Wien : Zamarski, 1877

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/345307 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1885 (Schlessinger)

Kataster der Reichs-Haupt- und Residenzstadt Wien : Handbuch für Ämter, Advocaten, Architekten, Baumeister, Bauunternehmer, Credit-Institute, Hausbesitzer, Kapitalisten, Notare etc.; mit Plänen der zehn Bezirke Wiens vollständig neu bearbeitet unter der Leitung des Wiener Stadtbauamtes / verf. von Jos. Schlesinger. Wien: Lechner 1885.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/408033 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1905 (Kataster Lenobel)

Häuser-Kataster der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : verfasst auf Grund des vom k. k. Oesterr. Finanz-Ministerium und der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellten Quellenmaterials / Hrsg.: Josef Lenobel. Wien: Lenobel 1905

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/814908 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1908 (Lenobel, Häuser u. Hausbesitzer)

Das Buch der Häuser und Hausbesitzer Wiens / Hrsg.: Josef Lenobel. 6. Bezirk. Wien 1908

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/structure/421164 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1914 (Lenobel, Adressbuch)

Lenobel's Adreßbuch der Häuser, Hausbesitzer und Hausbewohner von Wien : nach Bezirken, Straßen und Häusern geordnet / unter Benutzung amtlicher Quellen hrsg. von Josef Lenobel. Wien : Lenobel. Bd. 6, 1914

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/structure/437245 (Zugriff: 13.11.2018)

 

HV 1929 (Salzberg)

Häuser-Kataster der Bundeshauptstadt Wien. Bd. III (5., 6. und 7. Bezirk) Wien 1929.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/titleinfo/1792169 (Zugriff: 13.11.2018)

 

Lehmann

Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger : nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. Wien 1859 – 1942.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/titleinfo/5311 (Zugriff: 13.11.2018)

 

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  • Messner 1982

Robert Messner, Mariahilf im Vormärz. Historisch-topographische Darstellung der westlichen Vorstädte Wiens (südliche Hälfte) auf Grund der Katastralvermessung. Wien 1982

 

 

 

11.2. Internet

 

MATRIKEN DER ERZDIÖZESE WIEN / MATRICULA ONLINE

·         Matriken der Pfarre 01., St. Stephan

Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 01., St. Stephan, online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-stephan/

(Zugriff: 15.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 01., St. Peter

Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 01., St. Peter, online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-peter/ (Zugriff: 15.11.2018)

Matriken der Pfarre 03., Landstraße

·         Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Landstraße; online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-landstrasse-st-rochus/

(Zugriff: 15.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 03., Erdberg

Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 03., Erdberg; online: 

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-erdberg-st-peter-und-paul/ (Zugriff: 15.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 04., St. Karl; online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-st-karl-borromaeus/

(Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 04., Wieden; online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-wieden/ (Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 04., St. Florian (Matzleinsdorf); online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/05-st-florian-matzleinsdorf/

(Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 05., St. Josef zu Margareten; online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/05-st-josef-zu-margareten/

(Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube: Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube; online: http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/ (Zugriff: 15.11.2018)

·         Matriken der Pfarre Mariahilf: Matricula online, Österreich, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf; online: http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/   (Zugriff: 15.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 07., Schottenfeld; online:

      http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-schottenfeld/

(Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 07., St. Ulrich; online:

      http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/07-st-ulrich/ (Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 09., Rossau; online:

      http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/09-rossau/ (Zugriff: 28.11.2018)

·         Matriken der Pfarre 11., Altsimmering; online:

      http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/11-altsimmering/ (Zugriff: 28.11.2018)

 

Im Einzelnen werden die Kirchenbucheintragungen bei den konkreten Erwähnungen in den Fußnoten der Kapitel genau zitiert.

 

MATRIKEN DES ERZBISTUMS BAMBERG

 

Die Transkriptionen, Bearbeitungen und Übermittlung an den Autor erfolgten durch Herrn Stefan Maurer, dem auch an dieser Stelle für seine Mitarbeit gedankt wird.

Die Quelle:

Archiv des Erzbistums Bamberg, Regensburger Ring 2, 96047 Bamberg
https://archiv.erzbistum-bamberg.de/archivnutzung/--ffnungszeiten
Neuhaus/Pegnitz
Geburten: * 1609-1890
Eheschließungen: oo 1609-1895
Sterbefälle: + 1621-1883
Sterbefälle: + 1621-1883
https://archiv.erzbistum-bamberg.de/bestaende-001/matrikel/n

 

TOTENBESCHAUPROTOKOLLE  DES WIENER STADT- UND LANDESARCHIVS

(bei Familysearch)

 

Sterberegister (1648-1920) des Magistrats der Stadt Wien,

Aufbewahrungsort: Stadt- und Landesarchiv Wien

Verfilmt durch The Genealogical Society of Utah, 1969-1970; Salt Lake City, Utah

https://www.familysearch.org/search/catalog/22998?availability=Family%20History%20Library

a) Film Nr. 008264095, Aufnahme 17 von 222

https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CS54-9WRF?i=16&cat=22998 (Zugriff: 29.11.2018)

b) Film Nr. 008264120, Aufnahme 14 von 384

https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CS5Q-SSP8-G?i=13&cat=22998 (Zugriff: 29.11.2018)

 

 

STADTPLÄNE VON WIEN:

 

·         1710 Steinhausen

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Steinhausen 1710

·         1770 Mapire / Stadtkarten / Wien

Grundriss der k.k. Residenz-Stadt Wien, ihrer Vorstädte und der anstoßenden Orte, unter der Direction des Hof-Mathematici aufgenommen von den Ingenieuren Joseph Neusner und Karl Braun, 1770

online: https://mapire.eu/de/map/vienna-1770/?layers=osm%2C48&bbox=1820569.021215443%2C6139924.820553792%2C1821137.223031172%2C6140103.969838834

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1773 Huber / Vogelschauplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Huber 1773

·         1780 Nagel

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Nagel 1780

·         1797 Mapire / Stadtkarten / Wien

Grundriss der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten nach den neuen Hausnummern, gezeichnet von Max de Grimm, gestochen von Hieronymus Benedicti, verlegt bei Artaria, 1797.

https://mapire.eu/de/map/vienna-1797/?layers=osm%2C49&bbox=1819742.9011923426%2C6139509.350623867%2C1822015.7084552597%2C6140225.947764041

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1812 Stadtplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Stadtplan 1812

·         1824 Verlag Artaria

Neuester Plan der Haupt und Residenz Stadt Wien und dessen Vorstaedten : Nach der neuesten Nummerirung der Haeuser nebst Angabe der Verschönerungen mit höchster Bewilligung nach dem Original Plane. Wien, Artaria 1824

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825296?zoom=8&lat=2251.95335&lon=5117.73875&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1825 Behsel

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Plan von Behsel – Mariahilf, Spittelberg 1825

·         1829 Mapire / Habsburgermonarchie - Franziszeischer Kataster, (vermutl. 1829)

Mapire / Habsburgermonarchie - Franziszeischer Kataster, vermutlich um 1829.

https://mapire.eu/de/map/cadastral/?layers=osm%2C3%2C4&bbox=1820524.6318752763%2C6139724.196965263%2C1821661.0355067349%2C6140082.49553535

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1830 Ziegler / Vasquez

Hand-Atlas der k. k. Haupt und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten und nächsten Umgebungen : in [...] Blättern / Herausg. v. Carl Vasquez. Entworfen v. A. Ziegler. Wien : J. T. Trentsensky, 1830

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827906?zoom=5&lat=2548.69153&lon=1870.70072&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1832 Verlag Transquillo Mollo’s Söhne

Grundriss der Kais: König: Haupt- und Residenzstadt Wien sam[m]t ihren Vorstädten. Wien : verlegt bey Tranquillo Mollo's Söhne, 1832   

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825894?zoom=8&lat=3332.18198&lon=6043.55743&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1833 Renner

Wien / Gez. v. Ltn. Renner. In Stahl gestochen von J. Zipter. Hildburghausen : Geographische Anstalt des Bibliographischen Instituts, 1833

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118721?zoom=6&lat=3515.5&lon=2828&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1841 Würbel

Neuester Plan der Haupt und Residenzstadt Wien mit ihren sämmtlichen Vorstädten ... ; sowie der K.K. Ferdinands Nordbahn und der Wien-Raaber Eisenbahn / von Franz Würbel. Wien : Singer und Goering, 1841

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1824925?zoom=5&lat=2054.939&lon=1817.857&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1846 Elekes, Verlag Müller

Neuester Grundriss der k. k. Haupt- u. Residenzstadt Wien : mit ihren 34 Vorstädten und Angabe aller Haus-Nummern / gez. und lithogr. von Franz von Elekes. Wien Müller 1846.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825586?zoom=7&lat=1983.18639&lon=3397.3995&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1848 Biller, Verlag Artaria

Neuester Plan von Wien und seinen Vorstädten / gestochen v. Domik Biller. Wien : Artaria & Comp., 1848

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825331?zoom=7&lat=1938&lon=3757&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1850 Plan ca. 1850

Plan der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien. [Wien], [s.a. ca. 1850], Maßstab in graph. Form (1000 Wr. Klafter, 1/4 österr. Meile). - Mit Verz. der öff. Gebäude, Inst., Gasthöfe etc.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1119145?zoom=5&lat=1301.31663&lon=3740.82075&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1852 Albert A. Wenedikt

Plan der k. k. Reichs-Haupt u. Residenzstadt Wien. Wien : Albert A. Wenedikt, 1852  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118865?zoom=5&lat=1967.7635&lon=4298.16&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1858 Stadtplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Stadtplan 1858

·         1858 Tendler

Neuester Plan von Wien und seinen Vorstädten. Wien : Tendler, 1858

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118870?zoom=7&lat=1740.51667&lon=4225.3595&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1861 Biller, Verlag Artaria

Neuester Plan von Wien und seinen Vorstädten / gestochen v. Dominik Biller. Wien Artaria 1861

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/2295452?zoom=7&lat=1740&lon=4225&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1861 Ziegler / Häuserschema

Neuester Wiener Häuser-Schema für das Jahr 1861 : kaiserl. königl. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit sämmtlichen Vorstädten, eingetheilt in acht kaiserliche königliche Polizei-Bezirke mit Angabe [...] / entworfen und hrsg. von Anton Ziegler. [Wien] : Selbstverl. Ziegler : J. B. Wallishausser, 1861.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/349700?zoom=5&lat=1874.6525&lon=1590.81175&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1862 Verlag Gerold

Neuester Plan von Wien und seinen Vorstädten : nebst einem Wegweiser. Wien : Gerold, 1862

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118951?zoom=6&lat=1528.58505&lon=3035.12723&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1862 Biller, Verlag Artaria

Plan von Wien : so wie von den Ortschaften: Weinhaus, Währing, Herrnals, Neulerchenfeld, Fünf-und-Sechshaus, Rustendorf, Braunhirschen, Reindorf, Gaudenzdorf, und Theilen von Ottakrin, Meidling u. Simering. Mit Angabe aller Hausnummern / Gestochen von Dom. Biller. Wien : Artaria & Co., 1862  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827789?zoom=8&lat=2799.90667&lon=3895.4475&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1862 Elekes, Verlag Wessely & Büsing

Neuester Grundriss der k. k. Haupt- u. Residenzstadt Wien : mit ihren 34 Vorstädten und Angabe aller Haus-Nummern / gez. und lithogr. von Franz von Elekes. Wien : Wessely & Büsing, 1862  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825754?zoom=7&lat=1910.1295&lon=3013.319&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1863 Bezirkspläne (Dirnböck / Klein)

Bezirks-Pläne der kais. königl. Haupt- und Residenz-Stadt Wien : mit den alten und neuen Hausnummern ; in 7 Blättern. Wien : Dirnböck : Klein, 1863  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1945935?zoom=6&lat=4195.56333&lon=5588.0608&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1863 Friedrich Köke / Michael Winkler (Hg.)

Uebersichts-Karte sämmtlicher Gassen, Strassen u. Plätze der k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien : (incl. der Stadterweiterung) mit den neuen Gassenbenennungen ; Beilage des X. Heftes "Generalregisters" / entworfen von F. Köke. Herausgeg. von Michael Winkler, Wien 1863.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825006?zoom=5&lat=1885.42185&lon=2442.576&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1863 Michael Winkler

9 Bezirks-Pläne : Grundrisse der Häuser, Gassen, Straßen und Plätze mit den alten Grundbuchs- und den neuen Orientirungs-Nummern, sammt den neuen Gassenbenennungen dann zum Handgebrauche 1 General-Gassen-Plan der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien ... / von Michael Winkler. Wien : Lithogr. Anst. Brüder Böhm, 1863  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825269?zoom=5&lat=4442.03125&lon=2913&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1863 Anton Mück / Verlag Neumann

Plan von Wien / nach den neuesten Quellen gezeichnet und in Kupfer gestochen von Anton Mück. Wien : Neumann, 1863  

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827689?zoom=5&lat=2035.56988&lon=2339.37275&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1865 Brandes /Verlag Wachter

Neuester Plan von ganz Wien. (Inclusive der Stadterweiterung) : mit der neuen Bezirks-Eintheilung, der Benennung der neuen Strassen, Gassen und Plätze versehen mit der neuen Häuser-Nummerirung / Entworfen und gezeichnet v. H. Brandes. Wien : Wachter, 1865

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825335?zoom=6&lat=1910.13617&lon=3101.196&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1865 Leykum

Neuester Plan von Wien : mit der neuen Bezirkseintheilung, Strassenbenennung und Hausernummerirung [!] / hrsg. im technischen Bureau. Wien : Leykum, 1865

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825796?zoom=9&lat=4567.98574&lon=6065.70025&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1867 Biller / Verlag Artaria

Orientirungs Plan der Haupt- und Residenz-Stadt Wien : in 9 Bezirke eingetheilt ; mit den neuen Strassen-Benennungen / gestochen von Dominik Biller. Wien : Artaria & Comp., 1867.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1118822?zoom=7&lat=1720.61067&lon=6090.312&layers=B (Zugriff: 10.11.2018)

·         1868 Tendler

Plan der k.k. Reichshaupt u. Residenzstadt Wien : sämmtliche Stadt und Vorstadtbezirke umfassend. Wien Tendler, 1868

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827411?zoom=5&lat=1834.39625&lon=2060.89425&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1870 Artaria

Wien. 6r Bezirk: Mariahilf : Mit den neuen Strassen Benennungen und der neuen Nummerirung / J. David sculp. Wien : Artaria, 1870

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825821?zoom=5&lat=2168.15775&lon=5613.6935&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1873 Heinrich Grave / Carl Gerold’s Sohn

Neuester Plan von Wien in IX Bezirken : mit der neuesten Strassenbezeichnung / nach den besten Quellen bearb. von Heinrich Grave. Wien : Carl Gerold's Sohn, 1873

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1827570?zoom=6&lat=1921.10388&lon=2303.51016&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1875 und 1877 / Bezirkspläne im HV von Smöch

Häuser-Schema der K. K. Reichs-Haupt- und Residenzstadt Wien : mit deren zehn Bezirken und den Vororten Simmering, Untermeidling, Obermeidling, Gaudenzdorf, Fünfhaus, Sechshaus, Neulerchenfeld, Ottakring, Hernals, Währing, Weinhaus, Gersthof, Unterdöbling, Oberdöbling, Heiligenstadt, Nussdorf, Brigittenau, Zwischenbrücken, Schüttl, Kriau, Floridsdorf und die neuprojectirte Donaustadt in 15 Plänen / hrsg. von Peter Smöch

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/341752?zoom=5&lat=2432.02713&lon=4692.08&layers=B

·         1887 Stadtplan;

online auf  https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Stadtplan 1887

·         1888 Wien, 6. Bezirk, Mariahilf /Artaria

Wien. 6r Bezirk: Mariahilf : Mit den neuen Strassen Benennungen und der neuen Nummerirung / J. David sculp. Wien : Artaria, 1888

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1825946?zoom=6&lat=1781.19552&lon=5504.38301&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1893 Catastral-Plan von Julius Frankl

Catastral-Plan der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : Angefertigt im Auftrage von Julius Frankl / Gezeichnet von Eduard Prohaska. Wien : k. u. k. milit.-geogr. Institut : Lechner, 1893

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1824893?zoom=6&lat=5944.68633&lon=4159.97667&layers=B

(Zugriff: 10.11.2018)

·         1904 Generalstadtplan;

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1904

·         1912 Generalstadtplan;

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1912

·         2018 Aktueller Stadtplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public

 

WIENBIBLIOTHEK IM RATHAUS:

 

(Zugriff: 13.11.2018)

Im Einzelnen werden die Häuserverzeichnisse in 11.1. unter „Gedruckte Quellen (Häuserverzeichnisse)“ angeführt.

 

  • Lehmann (mit Jahreszahl)

Adolph Lehmann, Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: nebst Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k. k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien und Umgebung. Wien 1859 – 1942; online: https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/titleinfo/5311  

(Zugriff: 17.11.2018)

 

(Zugriff: 17.11.2018)               

      

Im Einzelnen werden die Stadtpläne und Karten in 11.2. unter „Internet / Stadtpläne von Wien“ angeführt.

 

WIEN GESCHICHTE WIKI:

 

Wien Geschichte Wiki / Straßennamen – Mariahilf

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stra%C3%9Fennamen-Mariahilf (Zugriff: 18.11.2018)

 

Wien Geschichte Wiki, Anton Amon (Volkssänger)

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Anton_Amon_(Volkss%C3%A4nger) (Zugriff: 18.11.2018)

 

Wien Geschichte Wiki / Amonstiege

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)

 

 

WIKIPEDIA:

 

Wikipedia / Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf / Stiegengasse

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Mariahilf (Zugriff: 5.9.2019)

 

Wikipedia / Amonstiege

https://de.wikipedia.org/wiki/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)  

  

 

ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK:

 

ÖNB / ANNO – Volltextsuche;  online:

http://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&from=1  (Zugriff: 17.11.2018)

                       

·         Abb. 7. Wiener Zeitung vom 18. Juli 1848, S. 20

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18480718&query=%22Amonstiege%22&ref=anno-search&seite=20

(Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 9. Fremden-Blatt vom 15. August 1858, S. 6; Quelle: ANNO-Suche der ÖNB

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18580815&query=%22Amon-stiege%22&ref=anno-search&seite=6 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 10. Wien 1862: Lokalblatt für komunale Interessen, 1. Jg., Nr. 12, Freitag, 18.4.1862. Verlag Berthold Sengschmitt. (Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert: 21.4.2017), S. 23

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 12. Wiener Zeitung vom 28. April 1863, S. 23

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18630428&query=%22AmonsStiege%22&ref=anno-search&seite=23 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Wiener Kommunal-Kalender und städtischen Jahrbuch von 1872, S. 184

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wkk&datum=18720004&query=((text:Amonstiege))&ref=anno-search&seite=190 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) vom 20. Juni 1876, S. 4

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=18760620&query=%22Amonstiege%22&ref=anno-search&seite=4 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 24. Entwicklung des Bauunternehmens von Karl Schölzl

Fremdenblatt  vom 27. April 1851, S. 3

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18510427&seite=3&zoom=33&query=%22Sch%C3%B6lzl%2BKarl%22~3&ref=anno-search (Zugriff: 17.11.2018)

·         Wiener Zeitung 21.4.1848, S. 12; 

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18480421&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=12 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Wiener Zeitung 19.2.1851, S. 23

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510219&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=23 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Wiener Zeitung vom 18.4.1851, S.20

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510418&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=20 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Zeitung am 10.3.1850, S. 21

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18500310&query=%22Joelson+anna%22~4&ref=anno-search&seite=21(Zugriff: 17.11.2018)

·         [Wiener Zeitung vom 21. 1. 1851, S. 18

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18510121&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=18 (Zugriff: 17.11.2018)

Weitere Quelle: HV 1853 (Schottenfeld Nr. 225 / demoliert / Besitzer: Karl Schölzl)

·         Wiener Zeitung vom 6. 9. 1850, S. 17

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18500906&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=17 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Wiener Zeitung vom 5. Juni 1849, S. 24

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18490605&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=24 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 25. Nachruf auf Dr. Joseph Joelson in der Neuen Freien Presse:

Neue Freie Presse vom 1. April 1869, S. 5

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18690401&query=%22Joelson+Joseph%22~4&ref=anno-search&seite=5 (Zugriff: 17.11.2018)

·         Abb. 26. Todesmeldung in der Wiener Zeitung

Wiener Zeitung vom 11. Mai 1875, S. 18:

http://www.anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18750511&seite=18&zoom=32 (Zugriff: 17.11.2018)

 

 

 

E-Books der ÖNB:

  • Wiener Telegraf / Hagelbrunner-Zeitung Nr. 65 vom 19. März 1854, Hg. Adolph Bäuerle, Stöckholzer 1854

(Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert am 27. März 2017)

https://books.google.at/books?id=eAUcuRS7lQ4C&pg=RA1-PP26&dq=%22Karl+amon+Laimgrube+Tod&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi-nYGJ7MfeAhUwzIUKHdgWDVcQ6AEINjAD#v=onepage&q=%22Karl%20amon%20Laimgrube%20Tod&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Wien 1862: Lokalblatt für komunale Interessen, 1. Jg., Nr. 12, Freitag, 18.4.1862. Verlag Berthold Sengschmitt. (Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert: 21.4.2017), S. 23
  • Hans Jörgel von Gumpoldskirchen: Volksschrift im Wiener Dialekte, Band 32, 35. Heft, S. 6, herausgegeben am 29. August 1863. Dirnböck, 1863

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert am 11. Sept. 2017)

Abb. 13;

https://books.google.at/books?id=uP-5Ses_KewC&pg=RA9-PA6&dq=amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjpiunZnrbeAhWRGuwKHXMKC2EQ6AEITjAI#v=onepage&q=amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Protokoll der 280. Sitzung, in: Protokolle der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderathes der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Verlag Wallishausser 1864. (Abb. 14)

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 2.3.2016)

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Michael Winkler, Winkler's Orientirungs-Plan der k.k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien mit seinen acht umliegenden Vorstadt-Bezirken. Sommer, 1862, S. 549

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 19.2. 2018)

https://books.google.at/books?id=FjAAosvk0kEC&pg=RA1-PA549&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEISDAH#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Allgemeine Theaterzeitung und Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben: Sollinger, 1843, S. 530

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 18.6.2018)

https://books.google.at/books?id=LI0bN2IT6-4C&pg=PA530&dq=Karl+Sch%C3%B6lzel&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiw-tjq-tPeAhUvMewKHeAXCQQQ6AEIQTAF#v=onepage&q=Karl%20Sch%C3%B6lzel&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Der Adler: Allgemeine Welt- und National-Chronik, Unterhaltungsblatt, Literatur- und Kunstzeitung für die Oesterreichischen Staaten, Band 1; Band 6; hrsg. von Anton Johann Groß-Hoffinger. Zu haben im Komptoir, Weihburggasse Nr. 906. im Bureau des Adlers, 1843, S. 492

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 7.4.2011)

https://books.google.at/books?id=jSpIAAAAcAAJ&pg=PA492&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEIOjAD#v=onepage&q=%22Karl%20Sch%C3%B6lzl&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

 

 

 

 

WEITERE INTERNET-ADRESSEN:

 

  • Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Band 60. Austria. Bundesdenkmalamt, Institut für Österreichische Kunstforschung (Austria). Anton Schroll 2006, S. 447

https://books.google.at/books?id=VXtHAQAAIAAJ&q=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEISDAG (Zugriff: 18.11.2018)

  • Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Österreichisches Biographisches Lexikon, „Strauß (Strauss), Johann (Sohn)“

http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Strauss_Johann_1825_1899.xml?frames=yes (Zugriff: 18.11.2018)

a)    „Zehn Häuser der Windmühlgasse am Ende des 19. Jahrhunderts“

b)    „Die Versetzung der alten Laimgrubenkirche  von der Mariahilfer Straße in die Windmühlgasse und einige Auswirkungen auf das Verkehrskonzept“

 

11.3. Sekundärliteratur

 

  • Wiener Fassaden des 19. Jahrhunderts: Wohnhäuser in Mariahilf (= Bd. 10 von Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege). Hg. von Kunsthistorische Arbeitsgruppe GeVAG, Böhlau 1976, S. 134

(Original: University of Michigan, digitalisiert: 20.12.2007)

https://books.google.at/books?id=yThUAAAAMAAJ&q=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEITDAH (Zugriff: 18.11.2018)

  • Georg Gaugusch, Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800 – 1938. Wien Amalthea Signum Verlag 2011, Band A – K, S. 1283ff. 
  • Carl Hofbauer, Die Rossau und das Fischerdörfchen am oberen Werd: Historische-topographische Skizzen zur Schilderung der alten Vorstädte Wiens. J. Dirnböck 1859, S. 146

(Original: University of Minnesota, digitalisiert: 15.5.2012)

https://books.google.at/books?id=0d4yAQAAMAAJ&pg=PA1&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=3#v=onepage&q=%22Karl%20Sch%C3%B6lzl&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

  • Messner 1982 siehe unter 11.1. (Gedruckte Quellen / Häuserverzeichnisse)
  • Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Band 60. Austria. Bundesdenkmalamt, Institut für Österreichische Kunstforschung (Austria). Anton Schroll 2006, S. 447

https://books.google.at/books?id=VXtHAQAAIAAJ&q=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEISDAG (Zugriff: 18.11.2018)

 

11.4. Abbildungsnachweis

 

Abb. 1. Titelbild: Die Amonstiege. Blick von der Gumpendorfer Straße durch die Stiegengasse Richtung Raimundhof (Windmühlgasse 20), Foto: Autor (2018)

Abb. 1a. Straßenschild „Mariahilfer Straße“ an der der Grenze zum 7. Bezirk (Neubau) – Foto: Autor (2018)

Abb. 1b. Straßenschild „Hirschengasse“ – Foto: Autor (2018)

Abb. 1c. Straßenschild „Schmalzhofgasse“ – Foto: Autor (2018)

Abb. 1d. Hausnummer in der Fillgradergasse – Foto: Autor (2017)

Abb. 2. Weg von der Mariahilfer Straße 45 bis zur Linken Wienzeile 44 bzw. 46 –

Karte von www.wien.gv.at / aktueller Stadtplan (2018)

Abb. 3. Tafel mit der Aufschrift „Amonstiege“ in der Stiegengasse. Foto: Autor (2018)

Abb. 4. Bereich der Stiegengasse / 1861 Ziegler / Häuserschema. Neuester Wiener Häuser-Schema für das Jahr 1861 : kaiserl. königl. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit sämmtlichen Vorstädten, eingetheilt in acht kaiserliche königliche Polizei-Bezirke mit Angabe [...] / entworfen und hrsg. von Anton Ziegler. [Wien] : Selbstverl. Ziegler : J. B. Wallishausser, 1861.

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/349700?zoom=5&lat=1874.6525&lon=1590.81175&layers=B (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 5. Bereich der oberen Stiegengasse. Plan von Behsel 1825

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Plan von Behsel – Mariahilf, Spittelberg 1825

Abb. 6. Bereich der oberen Stiegengasse. Generalstadtplan 1904;

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1904

Abb. 7. Inserat aus dem Jahr 1848 in der Wiener Zeitung. Quelle: ANNO-Suche der ÖNB 

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18480421&query=%22Sch%C3%B6lzl%22&ref=anno-search&seite=12 (Zugriff: 17.11.2018)

Abb. 8. Kurzbericht mit der Lokalisierung „Amonstiege“ aus dem Jahr 1854. Quelle: E-Book der ÖNB

Abb. 9. Inserat aus dem Jahr 1858 / Ordination nächst der Amon-Stiege Nr. 152

Fremden-Blatt vom 15. August 1858, S. 6; Quelle: ANNO-Suche der ÖNB

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18580815&query=%22Amon-stiege%22&ref=anno-search&seite=6 (Zugriff: 18.11.2018) 

Abb. 10. Abb. 10. Hauseinsturz Nr. 150 bei der Amonstiege im Jahr 1862 

Wien 1862: Lokalblatt für komunale Interessen, 1. Jg., Nr. 12, Freitag, 18.4.1862. Verlag Berthold Sengschmitt. (Original: Österr. Nationalbibliothek, digitalisiert: 21.4.2017), S. 23 (Abb. 10) 

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018) 

Abb. 11. Bezirksplan 1863 mit den gegenüberliegenden Konskriptionsnummern Laimgrube 150 und 152 Ecke Stiegengasse / Windmühlgasse Vgl. Bezirks-Pläne der kais. königl. Haupt und Residenz-Stadt Wien: mit den alten und neuen Hausnummern; in 7 Blättern. Wien: Dirnböck: Klein, 1863 https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/1945935?zoom=7&lat=4385&lon=5820&layers=B (Zugriff: 18.11.2018) 

Abb. 12. Ankündigung der Offertverhandlung zur Erneuerung der Amonstiege im Jahr 1863. Quelle:  ANNO-Suche der ÖNB;

Wiener Zeitung vom 28. April 1863, S. 23 (Abb. 12)

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18630428&query=%22AmonsStiege%22&ref=anno-search&seite=23 (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 13. Unzufriedenheit mit den Bauarbeiten an der Amonstiege; Quelle: E-Book der ÖNB;

Hans Jörgel von Gumpoldskirchen: Volksschrift im Wiener Dialekte, Band 32, 35. Heft, S.

6, herausgegeben am 29. August 1863. Dirnböck, 1863

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert am 11. Sept. 2017) (Abb. 13)

https://books.google.at/books?id=uP-5Ses_KewC&pg=RA9-PA6&dq=amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjpiunZnrbeAhWRGuwKHXMKC2EQ6AEITjAI#v=onepage&q=amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 14. Kostenüberschreitungen bei Schlosserarbeiten

Quelle: E-Book der ÖNB;

Protokoll der 280. Sitzung, in: Protokolle der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderathes der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Verlag Wallishausser 1864. (Abb. 14)

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 2.3.2016)

https://books.google.at/books?id=wqNmAAAAcAAJ&pg=PA950&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 15. Änderung der Bezeichnung Bergelgasse = sogenannte Bettlerstiege in Bettlerstiege

Quelle:  E-Book der ÖNB;

Michael Winkler, Winkler's Orientirungs-Plan der k.k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien mit seinen acht umliegenden Vorstadt-Bezirken. Sommer, 1862, S. 549

(Original: Österreichische Nationalbibliothek, digitalisiert: 19.2. 2018)

https://books.google.at/books?id=FjAAosvk0kEC&pg=RA1-PA549&dq=Amonstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZy9Dt48DeAhUD36QKHXp8AfEQ6AEISDAH#v=onepage&q=Amonstiege&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 16. Generalstadtplan 1904 mit dem Baujahr 1844 für das Haus Windmühlg. 39 (heute: 15) / Stiegeng. 20

Abb. 17. Das Amon-Haus auf dem Nagel-Plan von 1780

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public /  Historische Stadtpläne / Nagel 1780

Abb. 18. Das Amon-Haus auf dem Stadtplan 1812

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public  Historische Stadtpläne / Stadtplan 1812

Abb. 19. Das Amon-Haus auf dem Plan von Behsel 1825

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public Historische Stadtpläne / Plan von Behsel – Mariahilf, Spittelberg 1825

Abb. 20. Standort des Amon-Hauses auf dem aktuellen Stadtplan

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public

Abb. 21. Das Haus Windmühlgasse 15 / Stiegengasse 20 bei der Amonstiege – Standort des früheren „Amon-Hauses“; Foto: Autor (2018)

Abb. 22. Eröffnung des Dianabades – Bauführer Karl Schölzel

Allgemeine Theaterzeitung und Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben: Sollinger, 1843, S. 530

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 18.6.2018)

https://books.google.at/books?id=LI0bN2IT6-4C&pg=PA530&dq=Karl+Sch%C3%B6lzel&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiw-tjq-tPeAhUvMewKHeAXCQQQ6AEIQTAF#v=onepage&q=Karl%20Sch%C3%B6lzel&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 23. Haus in der Leopoldstadt – Bauwerkführer Karl Schölzl

Der Adler: Allgemeine Welt- und National-Chronik, Unterhaltungsblatt, Literatur- und Kunstzeitung für die Oesterreichischen Staaten, Band 1; Band 6;

hrsg. von Anton Johann Groß-Hoffinger. Zu haben im Komptoir, Weihburggasse Nr. 906. im Bureau des Adlers, 1843, S. 492

(Original: Österr. Nationalbibliothek; digitalisiert: 7.4.2011)

https://books.google.at/books?id=jSpIAAAAcAAJ&pg=PA492&dq=%22Karl+Sch%C3%B6lzl&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj23_LRysfeAhUGYlAKHSYoAaAQ6AEIOjAD#v=onepage&q=%22Karl%20Sch%C3%B6lzl&f=false (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 24. Entwicklung des Bauunternehmens von Karl Schölzl

Fremdenblatt  vom 27. April 1851, S. 3

Quelle: ANNO-Suche der ÖNB

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18510427&seite=3&zoom=33&query=%22Sch%C3%B6lzl%2BKarl%22~3&ref=anno-search (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 25. Nachruf auf Dr. Joseph Joelson in der Neuen Freien Presse:

Neue Freie Presse vom 1. April 1869, S. 5

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18690401&query=%22Joelson+Joseph%22~4&ref=anno-search&seite=5

(Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 26. Todesmeldung in der Wiener Zeitung

Wiener Zeitung vom 11. Mai 1875, S. 18:

http://www.anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18750511&seite=18&zoom=32 (Zugriff: 18.11.2018)

Abb. 27. Tafel „Amonstiege“ – Foto: Autor (2018)

 

 

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1. Update am 22.11.2018:

Ergänzung von Daten zu Leonhard Amon (jun.) im Kapitel 6 (Familie Amon / 5. Kind: Leonhard, geb. 8.1.1798)

 

2. Update am 29.11.2018:

 

Neue Informationen zur Familie von Leonhard Amon (sen.) und Anna Maria geb. Ertl

a) Kapitel 6:

1) Joseph, geb. 1791

2) Adam, geb. 1792

6) Leopold, geb. 1796

7) Leonhard, geb. 1798: Ergänzung der Trauung von Tochter Anna Theresia Barbara

10) Johann Baptist, geb. 1801: auch Erwähnung des Sohnes Anton, später berühmter Volkssänger, sowie von Michael Amon, Bruder von Leonhard Amon sen.

13) Karl, geb. 1805: der Weg seiner Familie über die Vorstadt/ den Bezirk Wieden nach Simmering

b) Kapitel 8.2.

- Hinweis auf Leonhard Amons Bruder Michael

- Informationen über die Familie Keiner

- Zusammenstellung der Quellen zum Herkunftsort von Leonhard und Michael Amon

 

3. Update am 5.6.2019:

 

a) Exkurs im Kapitel 8.2.: Die Vorfahren von Leonhard und Michael Amon aus Neuhaus an der Pegnitz in Deutschland

 

Es werden Ergebnisse einer Forschungsreise präsentiert, die ein Nachfahre von Leonhard Amon, geb. 1759, Herr Stefan Maurer, zum Archiv Bamberg unternommen hat.

Er hat mir die ausdrückliche Einwilligung gegeben, dass ich die übermittelten Daten online stellen und auch seinen Namen nennen darf.

 

 

b) Änderung der Zusammenfassung

 

 

4. Update am 5.9.2019:

 

Erfreulicherweise ist es endlich gelungen, die beiden irreführenden Wikipedia-Artikel „Stiegengasse“ und „Amonstiege“ richtigzustellen. Die beiden folgenden Links sind im Vergleich zu November 2018 zwar gleich geblieben, der Text, der dadurch aufgerufen wird, ist allerdings neu.

 

Wikipedia / Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf / Stiegengasse

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Mariahilf (Zugriff: 5.9.2019)

 

Wikipedia / Amonstiege

https://de.wikipedia.org/wiki/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)  

 

Mittlerweile wurde auch bei Wien Geschichte Wiki ein Beitrag eingestellt, der den neuen Erkenntnissen Rechnung trägt:

Wien Geschichte Wiki / Amonstiege

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Amonstiege (Zugriff: 5.9.2019)

 

Dementsprechend mussten vor allem Kapitel 4.2. und Kapitel 5 textlich verändert werden.