4. Windmühlgasse 15 – „Zum grünen Tor“

 

Abb. 11. Franz Hoffelner, „Alte Windmühlgasse“, Exemplar A. Bildausschnitt Windmühlgasse 15 („Zum grünen Tor“).

Aus dem Bestand des Bezirksmuseums Mariahilf. Foto: Autor (2018)

 

 

Standort des Hauses aus heutiger Sicht:

 

Bereich der Capistrangasse, zwischen den Nummern 1 und 2 sowie im Bereich der Nr. 4 [1]

 

 

Hausgeschichte:

 

Windmühlgasse 15 (1863)                                                             Frühere Konskriptionsnummer:  Windmühl 27 (1846)

 

Jahr / Häuserverzeichnis

KNR

Windmühl   

Hausname/ Straßenname

Besitzer

Größe

EZ, Parz.-Nr., Baujahr

1779 (Ponty)

27

Grünes Thor / an der Straße gegen Gumpendorf

Johann Kugelmann

 

 

1786 (Fischer)

27

Grünes Thor / an der Straße gegen Gumpendorf

Johann Kugelmann

 

 

1789 (Hofer)

27

Grünes Thor / an der Straße gegen Gumpendorf

Johann Kugelmann

 

 

1796

27

Grünes Thor / Windmühlgasse

Johann Kugelmann

2 Stockwerke

 

1816 (Gutjahr)

27

Grünes Thor / Windmühlgasse

Joseph Röhrenbök

 

 

1829 (Behsel)

27

Grünes Thor / Windmühlgasse

Georg Herzog

 

 

1846 (Messner)

27

Zum grünen Tor

 

Durchhaus

 

1852

27

Grünes Tor / Windmühlgasse

Joseph Katschirek

 

 

Jahr / Häuserverzeichnis

Orientierungsnr.

Besitzer

Größe

EZ, Parz.-Nr., Baujahr

1863 (Winkler)

Windmühlg. 15

Henriette und Selma Seiler, Joseph und Maria Koniakowitzky

 

 

1869 (Czapek)

Windmühlg. 15 = Theobaldg. 9

Josef und Wilhelmine Konjakowski + Selma Seiler

3 Stockw. / 29 Wohn.

Zubau 1820

1877 (Smöch)

Windmühlg. 15 = Theobaldg. 9

Koniakowsky u. Mtg.

 

 

1885 (Kataster Schlessinger)

Windmühlg. 15 = Theobaldg. 9

Josef Koniakovsky und 5 Mitbesitzer

3 Stockw. / 29 Wohn.

EZ 1104 / Parz. 124

 

1. Aufschrift bzw. Schild am Haus:

 

FRANZ KANTNER, FLEISCHHAUER

 

Nachweis im Wiener Adressbuch von Adolph Lehmann:

 

1889, 1890: keine Eintragung

1891 – 1893: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Windmühlg. 15

1894 – 1898: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Windmühlg. 23

1899: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Theobaldg. 9

1900: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Windmühlg. 8

1901 – 1907: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Windmühlg. 2

1908: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Capistrang. 5

1909 – 1914: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Capistrang. 3

1915 – 1922: Kantner Franz, Fleischhauer, Armen-Rat, päpstl. Ehrenkreuz pro Ecclesia et Pontifice, VI. Capistrang. 3

1923: Kantner Franz, Fleischhauer, VI. Capistrang. 3, s. Vertes & Co., Ges. m.b.H.

1924: Kantner Franz, Fleischhauer, VI., Capistrang. 3

1925 – 1933: Kantner Franz jun. Fleischhauer, E., VI., Capistrang. 3

          Kantner Franz sen. Kommerzialrat, VI., Capistrang. 3

1934: Kantner Franz jun. Fleischhauer, E., VI., Capistrang. 3  Kantner Rudolf, Gastwirt, VI., Windmühlg. 28, Wohnung                  Windmühlg. 10

1935: Kantner Franz‘ Witwe (Marie), VI., Capistrang. 3

          Kantner Rudolf, Gastwirt, VI., Windmühlg. 28, Wohnung Windmühlg. 10 

 

 

 4.1. Familie KANTNER

 

Franz Kantner ∞ Franziska Karolina Kaiser hatten folgende Kinder:

 

.) Stefanie

.) Franziska (Fanny)

.) Franz

.) Theresia (Resi)

.) Leopold

.) Josef

.) Karl

.) Rudolf

 

Die Eltern:

 

1a) Franz Kantner

 

Eltern: Franz Kantner, Halblehner in Ketzelsdorf, Pfarre Walterskirchen, und Barbara, geb. Steineder,

geboren am 30. März 1865 in Ketzelsdorf,

Trauung am 7.9.1890 in der Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, mit Franziska Karolina Kaiser; Adresse: Wien VI., Windmühlg. 15 [2],

+ 14. Juni 1933 Wien VI., Capistrang. 3,

begraben am 16. Juni 1933 auf dem Hietzinger Friedhof

 

 

 

Abb. 12. Parte für Kommerzialrat Franz Kantner.

Aus dem Besitz der Nachfahren von Familie Endriss.

Fotografiert vom Autor (2018)

 

 

Abb. 13. Umzug anlässlich des Begräbnisses des Mariahilfer Fleischhauermeisters Kommerzialrat Franz Kantner (1865 – 1933).

Foto aus dem Besitz der Nachfahren von Familie Kantner, fotografiert vom Autor (2018)

 

Beschreibung:

 

Blick in die Capistrangasse von der Mariahilfer Straße Richtung Windmühlgasse – rechts im Vordergrund (mit dem Schild Damen-Friseur): Capistrangasse 5, dahinter (mit Balkon, Eckhaus zur Windmühlgasse): Capistrangasse 3, das Wohn- und Sterbehaus von Franz Kantner

 

 

1b) Franziska Karolina geb. Kaiser

geb. 23.11.1866 in der Pfarre Schottenfeld,

Eltern: Paul Kaiser, Riemermeister, und Karoline Theresia geb. Gärtner,

Trauung am 7.9.1890 in der Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, mit Franz Kantner [2],

gestorben am 24. Februar 1923, Wien VI., Capistrang. 3, Pfarre Mariahilf [3],

begraben am 27.2.1923 auf dem Hietzinger Friedhof

 

Die Kinder und ihre Ehepartner:

 

2) Stefanie

geb. am 18. Dezember 1887 in Wien 07., Schottenfeldgasse 55, Pfarre Schottenfeld,

gestorben mit 58 Jahren,

begraben auf dem Hietzinger Friedhof

 

3) Fanny/Franziska

geb. am 27. April, getauft am 10. Mai 1891 in Wien 06., Windmühlgasse 15, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

Trauung am 19. August 1909 in Wien VI., Pfarre Mariahilf, mit Anton Käs,

gestorben am 10.12.1975 in 1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1, Standesamt Wien-Penzing

 

4a) Franz Josef

Fleischhauer, 

geb. am 22. Dezember 1892, getauft am 1.1.1893 in Wien VI., Windmühlg. 15, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

Trauung am 12.9.1918 mit Maria Pribila in Wien 10., Pfarre St. Anton von Padua,

gestorben am 12. August 1933,

begraben am 16. August 1933 auf dem Hietzinger Friedhof

 

 

Abb. 14. Parte für Franz Kantner (jun.).

Aus dem Besitz der Nachfahren von Familie Endriss.

Fotografiert vom Autor (2018)

 

 

4b) Maria geb. Pribila

geb. am 7.12.1896 in Wien 10., Rothehofg. 7,

Eltern: Paul Pribila, Fleischhauermeister, und Emilia geb. Zehentner,

Trauung am 12.9.1918 mit Franz Josef Kantner in Wien 10., Pfarre St. Anton von Padua,

gestorben am 2.12.1958 / lt. Standesamt Mödling mit 61 Jahren,

begraben am 9.12.1958 auf dem Hietzinger Friedhof [4]

 

5) Theresia (Resi)

geb. am 2. Mai 1894 in Wien 06., Windmühlg. 23, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

gestorben 1898 [5]

 

6) Leopold

geb. am 15. 11. 1895 in Wien 06., Windmühlg. 23, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

gestorben am 5. 6. 1896 in Wien 06., Windmühlg. 23, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube

 

7) Josef Ferdinand

geb. 30.5.1897, getauft am 6.6.1897 in Wien 06., Windmühlg. 23, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

gestorben mit 42 Jahren,

begraben am 19.8.1939 auf dem Hietzinger Friedhof

 

8a) Karl Gustav

Ingenieur

geb. 22. 7. 1898 in Wien 06., Windmühlg. 23, Pfarre St. Josef ob der Laimgrube,

Trauung am 7. 11. 1920 mit Maria Augesky in der Pf. St. Josef ob der Laimgrube,

3. Ehe am 7.11.1946 am StA Mariahilf geschlossen,

gestorben am 4.12.1957 mit 59 Jahren in Wien II., Obere Donaustr. 12, StA Wien-Brigittenau,

begraben auf dem Hietzinger Friedhof

 

8b) Maria geb. Augesky

geb. am 20.4.1896 Pfarre Votivkirche,

Trauung am 7. 11. 1920 mit Karl Kantner in der Pf. St. Josef ob der Laimgrube

 

9a) Rudolf

Rudolf Kantner war ursprünglich Fleischhauermeister, zumindest einige Zeit aber Gastwirt im Haus Windmühlgasse 28, im sogenannten Geyling-Haus (siehe Nachweis bei Lehmann 1935),

geb. 10.4.1900, getauft 16.4.1900 in Wien VI., Windmühlgasse 8, Pfarre Mariahilf,

Trauung am 2. März 1924 mit Adele Zipperer in der Pfarre Gumpendorf,

gestorben am 21. 10. 1986 in Perchtoldsdorf, Herzogbergstr. 72

 

9b) Adele geb. Zipperer

geb. 23.12.1902, getauft 1.1.1903 in Wien VI., Mollardg. 52, Pfarre Gumpendorf,

Eltern: Johann Leopold Anton Zipperer, Tischlermeister, und Magdalena Justina geb. Kalous,

Trauung am 2. März 1924 mit Rudolf Kantner in der Pfarre Gumpendorf,

gestorben am 4.3.1961 in Perchtoldsdorf

 

 

Zu den Quellen für die biografischen Daten:

 

Manche biografische Angaben stammen aus dem Auszug der Familienchronik von Kommerzialrat Kantner. [6]  

Viele Daten über die Familie Kantner waren in den katholischen Kirchenbüchern der Pfarren St. Josef ob der Laimgrube zu finden.

Manche Sterbedaten stammen von nachträglichen Anmerkungen bei Taufen oder Trauungen bzw. von der Grabstellensuche [4]

Im Sinne der Übersichtlichkeit wurde darauf verzichtet, Links zu den Kirchenbucheintragungen in den Artikel aufzunehmen, aber die Hinweise auf die Pfarre, auf die Art des kirchlichen Ereignisses und auf das Datum sollte es ermöglichen, die jeweilige Eintragung relativ rasch zu finden.

 

Bemerkenswert ist, dass die Sterbeeintragungen von Kommerzialrat Franz Kantner und seinem Sohn Franz Josef Kantner, beide gestorben im Jahr 1933, in den Kirchenbüchern nicht gefunden werden konnten – weder in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube noch in der Pfarre Mariahilf. Beide waren laut Parte vor ihrem Tod versehen worden, für beide wurden Seelenmessen in der zuständigen Pfarre St. Josef ob der Laimgrube gelesen. KR Franz Kantner war zudem Patronatskommissär der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube und Träger hoher kirchlicher Auszeichnungen. Es gibt eine ausdrückliche Danksagung für die Beweise der Anteilnahme am 22.6.1933 in der Reichspost, in der fünf hohe geistliche Herren in Zusammenhang mit dem Begräbnis bzw. mit dem „Leichenbegängnis“ sogar namentlich genannt werden, die also zeigt, dass keinesfalls eine Entfremdung zur Kirche erfolgt ist, sondern dass es für die fehlenden Sterbeeintragungen andere Gründe geben muss. [5]

 

Der Tod von Franziska Kantner, geb. Kaiser, im Jahr 1923 ist dagegen in der für die Capistrang. 3 damals zuständigen Pfarre Mariahilf eingetragen. [3]

 

Die Pfarrzugehörigkeit: [11]

 

An dieser Stelle soll die Frage der Pfarrzugehörigkeit kurz angesprochen werden:

Es gibt die merkwürdige Situation, dass die Häuser auf einer Seite der Windmühlgasse zur Pfarre St. Josef ob der Laimgrube gehörten, jene auf der anderen Seite zur Pfarre Mariahilf.

 

1916 gehörten laut Lehmann die Häuser der Windmühlgasse mit den ungeraden Orientierungsnummern sowie die Häuser Capistrang. 3-5 zur Pfarre St. Josef ob der Laimgrube, jedoch die Häuser der Windmühlgasse mit den geraden Orientierungsnummern sowie die Häuser Capistrang. 1 sowie 2-12 zur Pfarre Mariahilf.

 

Jedenfalls war die unterschiedliche Pfarrzugehörigkeit von Häusern, die in unmittelbarer Nachbarschaft waren, der Grund dafür, dass Franz Josef Kantner 1893 (Geburtsadresse Windmühlgasse 15) in der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube getauft wurde [7], sein Bruder Rudolf im Jahr 1900 (Geburtsadresse Windmühlgasse 8; das wäre heute das Haus Nr. 14) in der Pfarre Mariahilf [8].

 

Nicht nachvollziehbare Angaben im Lehmann:

 

Laut Lehmann hätte 1917 jedoch eine pfarrliche Umstrukturierung, eine Änderung bzw. ein Wechsel in der Pfarrzugehörigkeit stattgefunden, die dann auch in den Lehmann-Adressbüchern der folgenden Jahre auf ähnliche Weise dokumentiert ist:

 

Ab 1917 (bis zumindest 1930) hätten demnach die Häuser der Windmühlgasse mit den Orientierungsnummern 8-32 sowie die Häuser der Capistrang. mit den geraden Nummern zur Pfarre St. Josef ob der Laimgrube gehört, jedoch die übrigen Häuser der Windmühlgasse (also vor allem die Häuser mit ungeraden Nummern) sowie die Häuser der Capistrang. mit ungeraden Nummern zur Pfarre Mariahilf.

 

Diese Angaben dürften zum Teil auf einem Irrtum beruhen. Eine Überprüfung der Sterbebücher 1922 – 1938 der Pfarre Mariahilf und der Sterbebücher 1919 – 1928 sowie 1929 – 1938 der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube in Hinblick auf Adressen in der Capistrangasse und in der Windmühlgasse hat ergeben, dass nur in der Capistrangasse die Pfarrzugehörigkeit der beiden Seiten gewechselt hat, dass aber in der Windmühlgasse gegenüber 1916 keine Änderung erfolgt ist. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen gegenüber der Regelung von 1916.

 

Hier die Sterbeeintragungen im Einzelnen:

 

Pfarre Mariahilf

 

Sterbebuch Mariahilf (1922-38):

 

1922: Capistrang. 3, Windmühlg. 26

1923: Capistrang. 3 (3x),

1924: Windmühlg. 32, Windmühlg. 30

1925: Capistrang. 3 (3x), Windmühlg. 20

1926: Windmühlg. 10, Windmühlg. 16 (2x)

1927: Capistrang. 3, Windmühlg. 20, Windmühlg. 32

1928: ---

1929: Capistrang. 3 (3x)

1930: Windmühlg. 12, Windmühlg. 30, Capistrang. 3

1931: Capistrang. 5 (2x), Capistrang. 3

1932: Windmühlg. 24, Windmühlg. 28, Capistrang. 3, Windmühlgasse 30, Windmühlg. 28

1933: Capistrang. 3, Windmühlg. 10 (2x), Windmühlg. 20

1934: Capistrang. 3, Windmühlg. 22, Windmühlg. 16, Windmühlg.28, Windmühlg. 30

1935: Windmühlg. 20, Windmühlg. 24, Windmühlg. 10

1936: Windmühlg. 20, Capistrang. 5

1937: Capistrang. 3, Windmühlg. 22

1938: Capistrang. 5, Windmühlg. 12, Windmühlg. 22

 

 

Pfarre St. Josef ob der Laimgrube

 

Sterbebuch 1919-1928

 

1919: Windmühlg. 25, Windmühlg. 15

1920: Capistrang. 3, Capistrang. 8, Windmühlg. 13 a

1921: Windmühlg. 12, Capistrang. 2, Capistrang. 4, Windmühlg. 7b, Windmühlg. 27

1922: Capistrang. 2

1923: Windmühlg. 15

1924: Windmühlg. 9, Windmühlg. 6, Windmühlg. 15

1925: Windmühlg. 27, Windmühlg. 13a

1927: Windmühlg. 27

1928: Capistrang. 2, Windmühlg. 15 (4x), Capistrang. 4, Windmühlg. 3, Windmühlg. 7

 

Sterbebuch 1929-1938

 

1929: Capistrang. 8, Windmühlg. 7, Windmühlg. 13a

1930: Windmühlg. 15, Windmühlg. 3, Capistrang. 2

1931: -

1932: Windmühlg. 25, Windmühlg. 3, Windmühlg. 22, Windmühlg. 7

1933: Windmühlg. 25, Windmühlg. 6

1934: -

1935: Windmühlg. 15

1936: Windmühlg. 7

1937: -

1938: Capistrang. 2

 

 

 

4.2. Häuser, Wohnungen und Geschäftslokale der Familie KANTNER im Bereich des Windmühlviertels

 

a) Windmühlgasse 15: Diese Adresse scheint beim Bräutigam Franz Kantner bei der Trauung im September 1890 auf, ab 1891 wurde sie auch im Lehmann genannt.

1893, als es von der Gemeinde Wien gekauft und anschließend demoliert wurde, musste die Familie das Haus verlassen [6]

b) Windmühlgasse 23: Es war dies das Haus „Zur heiligen Dreifaltigkeit“, siehe Kapitel 8.

Hier kaufte Franz Kantner im Jahr 1893 ein Gemischtwarengeschäft, das in eine Fleischbank umgewandelt wurde; im 1. Stock war die Wohnung. [6]

c) Doch auch dieses Gebäude musste wegen Baufälligkeit verlassen werden.

Das Geschäft war in den folgenden Monaten kaum benützbar, als Ersatzquartier musste man mitTheobaldg. 9 vorlieb nehmen. Das im rasch fertiggestellten Neubau (heute Windmühlgasse 9) angemietete Geschäftslokal war zu klein.

d) Im Jahr 1899 übersiedelte die Familie Kantner in das Haus Windmühlgasse Nr. 2 (heute: Windmühlgasse 8) = Capistrang. 3.

 

Hier entstand auch eine künstlerisch wertvolle Geschäftsfassade, die man mit Hilfe des folgenden Links bewundern kann.

https://baudenkmaeler.wordpress.com/2016/05/02/geschaftsfassade-wien-vi/ [9]

 

Leider bietet sich dem Betrachter heute ein nicht so erfreulicher Anblick, da die Skulpturen zum Teil überklebt sind.

 

 

 

 

 

 

Abb. 15. Geschäftsfassade Capistrangasse 3 – Foto: Autor (2018)

 

 

Abb. 16. Geschäftsfassade Capistrangasse 3, Detail – Foto: Autor (2018)

 

 

 

 

 

 

Ein Papiersäckchen aus jener Zeit, als es hier eine Fleischhauerei gab, wurde dem Autor freundlicherweise geschenkt und darf an dieser Stelle abgebildet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 17. Papiersäckchen aus der Zeit, als es am Haus Capistrangasse 3 noch die Aufschrift "Fleischhauer Franz Kantner Fleischselcher" gab.

Foto: Autor (2018)

 

 

 

Im Innenhof des Hauses Capistrang. 3 befindet sich heute die Statue „Madonna mit Jesuskind“ von einem Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite, das um 1904 abgerissen wurde. (Vgl. Kapitel 8 / Abb. 26 und 26a)

 

e) Im Jahr 1905 kaufte Franz Kantner das Haus Windmühlgasse 4 (heute: Windmühlgasse 10). In diesem Gebäude wurden die Eisgrube und ein Pferdestall für drei Pferde eingerichtet. [6][10]

 

Es ist noch immer im Besitz der Familie Kantner. Nachfahren des Kommerzialrats Franz Kantner führen in diesem Haus ein Buchantiquariat und ein Schallplattenantiquariat.

 

 

Abb. 18. Umzug anlässlich des Begräbnisses des Mariahilfer Fleischhauermeisters Kommerzialrat Franz Kantner (1865 – 1933).

Foto aus dem Besitz der Nachfahren von Familie Kantner,

fotografiert vom Autor (2018)

 

Beschreibung: Trauerzug vor dem Haus Windmühlgasse 10 (mit schwarzer Fahne)

 

 

Das Haus Windmühlgasse 10 birgt drei besondere Raritäten bzw. Kostbarkeiten. Vom jetzigen Besitzer wurde dem Autor des Artikels dankenswerterweise gestattet, Bilder davon zu veröffentlichen.

 

 

 

1) Als das Haus Windmühlgasse 23 „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ abgerissen wurde, rettete Herr Kantner von diesem Gebäude, in dem sich sein Geschäft und die Wohnung befunden hatten, das Hauszeichen „Zur heiligen Dreifaltigkeit“. Es wurde im Flur des Hauses angebracht.

Die Höhe des Hauszeichens beträgt ca. 74 cm, inklusive  Fliesenrahmen 93 cm, die Breite 66 cm, inklusive Fliesenrahmen 80 cm.

 

(Weitere Details dazu im Kapitel 8. Windmühlgasse 23 – „Zur heiligen Dreifaltigkeit“)

 

 

 

Abb. 19. Hauszeichen „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ vom Haus Windmühlgasse 23,

das um 1900 abgerissen wurde.

Foto: Autor (2018)

 

2) Im Hausflur mit Blick zum Garten gibt es auch ein Glasfenster mit Monogramm F K (= Franz Kantner), ein Werk  aus dem Glasmalerei - Atelier Geyling („Carl Geyling`s Erben“), das im Haus Windmühlgasse 28 (vor 1908 hatte das Haus Nr. 22) seinen Sitz hatte.

 

 

Abb. 20a. Monogramm F(ranz) K(antner) –

Glasmalerei aus dem Atelier „Carl Geyling’s Erben“ im Haus Windmühlgasse 10. Foto: Autor (2018)

 

 

Abb. 20b. Monogramm F(ranz) K(antner) –

Glasmalerei aus dem Atelier „Carl Geyling’s Erben“ im Haus Windmühlgasse 10.

Nahaufnahme. Foto: Autor (2018)

 

 

3) Im Haus, das heute die Orientierungsnummer Windmühlgasse 10 hat, befindet sich beim Abgang zum Keller eine kunstvolle Gittertür, auf der das Baujahr des Hauses (1850) und das Monogramm des ersten Besitzers (J. E.) festgehalten ist. Im HV 1852 findet man als Eigentümer von Mariahilf KNR 8 Johann und Cäcilia Ernst [12], laut Vergleichungstabelle 1863 erhielt dieses Haus die Orientierungsnummer Windmühlgasse 4 [13], laut Generalstadtplan 1904 wurde dieses Haus im Jahr 1850 erbaut [14], und laut Generalstadtplan 1912 hatte das Gebäude danach (eigentlich schon seit 1908) die Nummer Windmühlgasse 10 [15]. (Vgl. zur letzten Nummernänderung auch den Artikel „Die Versetzung der Laimgrubenkirche…“ / Kapitel 6b „Windmühlgasse“ auf der Homepage www.guenteroppitz.at  ) [16]

 

Bei der Trauung von Johann Baptist Ernst und Cäcilia Schuller im Jahr 1848 in der Pfarre Gumpendorf wird als Beruf des Bräutigams „Schmidmeister(sic!) und Hausinhaber“ angegeben. Er muss also bereits Besitzer des Gebäudes gewesen sein, das sich vor 1850 am Standort   Mariahilf KNR 8 befand. [17] 

Laut  „Firmenbuch“ dürfte Johann Ernst im Jahr 1854 ein Hufschmied gewesen sein. [18]

Der Neubau des Hauses Windmühlgasse 10 im Jahr 1850 erfolgte durch den Baupolier/Baugeschäftsführer/Baumeister Karl Schölzl [19], über den im Artikel „Die Amonstiege in Mariahilf“ vor allem im Kapitel 8.3. einige Informationen festgehalten sind. [20]

 

 

 Abb. 21. Kunstvolle Gittertür aus dem Jahr 1850 mit dem Monogramm „J E“

im Haus Windmühlgasse 10. Foto: Autor (November 2018)

 

 

2. Aufschrift bzw. Schild am Haus:

 

JOSEF KRAFT

 

Nachweis im Wiener Adressbuch von Adolph Lehmann:

 

1888: Josef Kraft, Tapezierer, VI., Fillgraderg. 8

1889: Josef Kraft, Tapezierer, VI., Fillgraderg. 8 

1890: Josef Kraft, Tapezierer, VI., Fillgraderg. 8

1891 – 1893: Josef Kraft, Tapezierer, VI., Windmühlg. 15

1894: Kraft Josef, Tapezierer, VI., Stiftg. 25

1895: Kraft Josef, Tapezierer, VI., Magdalenenstr. 32

1900: Kraft Josef, Tapezierer, V., Kriehuberg. 23

 

Josef Kraft hatte also seinen Betrieb nur drei Jahre lang an der Adresse Windmühlg. 15.

 

3. Aufschrift bzw. Schild am Haus:

 

JOHANN SCHENKIŘ, FLEISCHSELCHER

 

Nachweis im Wiener Adressbuch von Adolph Lehmann:

 

1888, 1889: keine Eintragung

1890: Johann Schenkirsch, Selchwarenverschl., VI., Windmühlg. 3

1891 – 1894: Schenkirsch Johann, Selchwarenverschl., VI., Windmühlg. 4

1895: Schenkirsch Johann, Selchwarenverschl., VI., Windmühlg. 14

1896: Schenkirsch Johann, Selchwarenverschl., VI., Windmühlg. 14, G: VI., Windmühlg. 4

1897: Schenkirsch Johann, Selchwarenverschl., VI., Windmühlg. 14

1898: Schenkir Johann, Fleischhauer, II., Rothe Kreuzg. 5, G. II., Gr. Pfarrg. 9

1900: Schenkir Johann, Fleischhauer, II., Leopoldsg. 11, G. II., Gr. Pfarrg. 9

1925: Schenkir Johann, Fleischhauer, XVI., Ottakringer Str. 17, Wohnung: IX., Sechsschimmelg. 10

 

Nachweis aller Verstorbenen an der Adresse Windmühlgasse 15 im Sterbebuch 03-17 der Pfarre St. Josef ob der Laimgrube von 1883 – 1891:

 

Windmühlgasse 15:

 

1883.03.14 Kollar Karl, 2 ¼ J.,  V: Emmerich, Strohhutappreteur

1883.05.07 Katlein Christine, 4 Monate, V: Friedrich Katlein, Spengler

1883.06.03 Ulbricht Viktoria, 2 Mon., V: Florian U., Schneidergehilfe aus Niedergrün in Böhmen

1883.06.15 Sager Friedrich Josef, 4 Monate, V: Josef Sager, Musikdirektor

1884.02.08 Dolezal Pauline, 8 J., V: Jakob Dolezal, Geschäftsdiener aus Mödritz in Mähren

1884.12.23 Innenheiter Theresia geb. Schenk, 62J., Gattin des Franz Innenheiter, Bürger und Goldsticker

1885.02.04 Innenheiter Barbara, 4 Monate, M: Aloisia Innenheiter, Stickerin

1885.03.06 Karl Anton, 2 ¾ J., geb. in Neulerchenfeld, V: Josef Karl, Schlossergehilfe

1885.05.29 Schmid Friedrich, 67 J., Tapezierermeister

1885.09.12 Dolezal Johanna geb. Scherer, Gattin des Geschäftsdieners Jakob Dolezal, geb. in Wien, zust. Mödritz in Mähren

1886.04.17 Reinl Ludwig, 18 Monate, V: Anton Reinl, Geschäftsdiener

1886.04.22 Klonner Anna, 4 J., V: Gregor K., Ledergalanteriearbeiter

1886.07.24 Hayn Alfred, 2 1/3 J., geb. Pf. Schottenfeld, V: + Josef Hayn, Privatbeamter

1886.07.30 Klonner Josef, 4 Monate, V: Gregor K., Ledergalanteriearbeiter

1886.08.11 Plankl Marie, 2 Tage, V: Gottlieb Plankl, Commis, zust. Schweinbarth N.Ö.

1886.09.01 Dolezal Johanna, 25 J., ledig, geb. in Wien, zust. nach Mödritz in Mähren

1887.05.27 Katlein Rosa, 13 Tage, V: Friedrich Katlein, Spenglermeister

1887.07.01 Innenheiter Josef, 2 ½ J., V: Karl Innenheiter, Hausbesorger

1887.12.01 Innenheiter Franz, 1 J. 11 Mon., V: Karl Innenheiter, Hausbesorger

1888.01.25 Wachert Eduard, 28 Tage, V: Eduard W., Postamts-Diener, zust. Brüx in Böhmen

1888.03.26 Innenheiter Johann, 7 Wochen, M: Barbara Innenheiter, led. Handarbeiterin

1888.05.12 Lechner Walburga, 73 J., Näherin, geb. in Preßburg in Ungarn

1888.08.14 Hanke Alois, 11 Wochen, V: Josef Hanke, Geschäftsdiener

1889.01.12 Innenheiter Anna, 6 Monate, M: Aloisia Innenheiter, ledige Näherin

1889.07.31 Klonner Johanna, 7 Monate, V: Gregor Klonner, Ledergalanteriearbeiter

1890.01.15 Walla Anna, 10 Mon., M: ledige Grünwarenhändlerin Maria Walla

1890.04.11 Hiebner Barbara, 11 ½ Monate, V: Karl Hiebner, Buchbindergehilfe

1890.05.19 Cech Friedrich, 4 J. 10 Mon., geb. Pf. Mariahilf, V: Franz Cech, Schuhmachermeister aus Pawlowitz in Böhmen

1891.03.23 Wienner Karl, 9 Monate, V: Cyrill Wienner, Theaterdiener

1891.07.20 Parney Maria Julia geb. Prem, 36 J. 5 Mon., Witwe nach dem Tischlermeister Ludwig Parney

1891.09.24 Innenheiter Helene, 2 ¾ Monate, M: Barbara Innenheiter, ledige Stickerin

 

Mögliche Identadresse Theobaldgasse 7:

 

1891.04.12 Sager Christine, Private, 16 ¼ J.

 

 

Weitere Entwicklung der Hausgeschichte:

siehe Kapitel 14. / Bereich der ehemaligen Nr. 13 (Bäckenhäusel) und der ehemaligen Nachbarhäuser Nr. 11 und Nr. 15

 

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[1] s. Messner 1982

[2] Trauung von Franz Kantner und Franziska Karolina Kaiser

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Trauungsbuch 02-20, Fol. 73, 7.9.1890; online:

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-st-josef-ob-der-laimgrube/02-20/?pg=102 (Zugriff: 27.6.2018)

[3] Sterbeeintragung von Franziska Karolina Kantner geb. Kaiser:

Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Mariahilf, Sterbebuch 03-17, Fol. 22, 04-Tod_0023, 24.2.1923; online: http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/03-17/?pg=37 (Zugriff: 23.10.2018)

[4] Grabstellensuche / Friedhöfe Wien

https://www.friedhoefewien.at/grabsuche_de (Zugriff: 23.10.2018)

[5] Danksagung für die Anteilnahme anlässlich des Ablebens von Kommerzialrat Franz Kantner in der Reichspost vom 22.6.1933, S.14:

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&datum=19330622&seite=14&zoom=33 (Zugriff: 27.10.2018)

[6] lt. handgeschriebener Familienchronik von Kommerzialrat Franz Kantner

[7] Taufeintragung v. Franz Josef Kantner – Erzdiözese Wien, Pfarre 06., St. Josef ob der Laimgrube, Taufb. 01-44, Fol. 206, Bild 03-Taufe_0208

[8] Taufeintragung von Rudolf Kantner – Erzdiözese Wien, Pfarre Mariahilf, Taufbuch 01-24, Fol. 89, Bild 03-Taufe_0091

[9] Baudenkmäler in Österreich, Geschäftsfassade, Wien VI; online:

https://baudenkmaeler.wordpress.com/2016/05/02/geschaftsfassade-wien-vi/ (Zugriff: 27.6.2018)

[10] Laut Lenobel, Ergänzungsblatt zum Häuserkataster, Nr.10, August 1906, Besitzveränderungen, erfolgte der Kauf erst 1906: Windmühlg. Or.-Nr. 4, EZ 1094 Franz Kantner

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/789745 (Zugriff: 27.6.2018)

[11] Lehmann (mit Jahreszahl)

Adolph Lehmann, Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: nebst Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k. k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien und Umgebung. Wien 1859 – 1942; online: https://www.digital.wienbibliothek.at/periodical/structure/5311 (Zugriff: 29.6.2018)

Für die Frage der Pfarrzugehörigkeit wurden die Straßen- bzw. Häuserverzeichnisse samt Pfarrangaben von folgenden Jahrgängen durchsucht: 1900, 1910, 1915 - 1920, 1925 und 1930.

[12] HV 1852

Neuester, verbesserter Häuser-Schema der kaiserl. königl. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien : mit allen Vorstädten, der Brigittenau, den Zwischenbrücken und den Praterhütten ; Mit genauer Angabe der Hausnummern, Hauseigenthümer, Hausschilder, Gassen, Plätze, Gerichts-, Stadthauptmannschafts- und Pfarrbezirke ; Für das Jahr 1852. Wien: Dorfmeister, 1852

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/338010?zoom=1&lat=461.04167&lon=499.7619&layers=B (Zugriff: 2.12.2018)

[13] HV 1863 (Vergleichungstabelle)

Vergleichungs-Tabelle der alten und neuen Hausnummern der Stadt Wien und deren Vorstädte. Wien:  Förster und Bartelmus, 1863

https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/zoom/355550?zoom=2&lat=363.853&lon=877.507&layers=B (Zugriff: 2.12.2018)

[14] 1904 Generalstadtplan;

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1904

[15] 1912 Generalstadtplan;

online: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public / Historische Stadtpläne / Generalstadtplan 1912

[16] Artikel „Die Versetzung der Laimgrubenkirche…“ auf der Homepage www.guenteroppitz.at  

[17] Matricula, Erzdiözese Wien, Pfarre 06., Gumpendorf, Trauungsbuch 02-20, Fol. 188, Aufnahme 03-Trauung_0190, 21.11.1848

http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-gumpendorf/02-20/?pg=193

[18] Pernold 1866

Emanuel Pernold, Firmenbuch. Enthaltend nach alphabetischer Ordnung alle bei dem hohen k.k. Handelsgerichte in Wien protokollirten Handels-, Fabriks- und Gewerbe-Firmen mit Angabe ihrer Domicile. Abgeschlossen am 31. December 1854. Leopold Sommer, 1866

(E-Book, digitalisiert von ÖNB am 29.6.2016), S. 53

https://books.google.at/books?id=sDNpAAAAcAAJ&pg=PA53&dq=Johann+Ernst+Hufschmied+Mariahilf&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi_puuurIPfAhVExIUKHUYTDDUQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Johann%20Ernst%20Hufschmied%20Mariahilf&f=false

 [19] Wiener Fassaden des 19. Jahrhunderts: Wohnhäuser in Mariahilf (= Bd. 10 von Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege).

Hg. von Kunsthistorische Arbeitsgruppe GeVAG, Böhlau 1976, S. 134

(Original: University of Michigan, digitalisiert: 20.12.2007)

[20] Günter Oppitz, „Die Amonstiege in Mariahilf. Hintergründe für die Bezeichnung einer Stiege“ auf der Homepagewww.guenteroppitz.at